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Liebe auf dem Zweiten Klick!

Joanas persönliches Märchen begann im Februar 2008

Joanas Beziehung mit Christian brauchte nach einigen Startschwierigkeiten einen zweiten Anlauf und einen wohlgemeinten Schubs in die richtige Richtung

Jedes Märchen beginnt mit es war einmal, ich bin mir nicht sicher ob meine Geschichte ein Märchen ist, schließlich steckt ja immer ein Stück erfundenes drin, was es bei uns auf keinem Fall ist, na und ein Stück Romantik.
Mein persönliches Märchen beginnt 2008, Februar. Immer wieder schnüstere ich im Internet. Irgendwo, auf der Suche nach netten Gesprächspartnern, gelangweilt und desinteressiert an Männern die sich in Unterhaltungen schleichen, wobei ziemlich schnell klar wird was sie wollen. Bestimmte Bilder die sie Sammeln wie Trophäen, einmaligen Spaß, oder doch nur ein Gespräch telefonischer art, um die Drähte heißlaufen zu lassen. Ich wollte gar keine Beziehung. Nun wirklich nicht. Oder vielleicht wollte ich eine, allerdings hatte ich die Hoffnung schon aufgegeben, oder nicht mehr daran geglaubt. Schließlich schaute ich routiniert meine Postfächer im Internet durch. Auch bei Rubensfan. Ein Geheimer Tipp aus dem Fernsehen, welches eine Sendung über dicke Singles übertrug, und welche die ihr Glück im Internet suchen und für welche es denn entsprechende Plattform gäbe. Es war immer das selbe. Anfangs kommen Hunderte von Nachrichten, 2 tage später keine einzige mehr. Auch dort kein Glück. Alle Männer jenseits der 40, und in meiner Nähe ( mit ca. 100-150km) schon gar nicht. Aber an diesem Tag im Februar war es anders. Ich hatte eine Nachricht. Eine Nachricht, die auf den Ersten Blick gar nicht interessant war. Das übliche Blabla.. ?Wie geht?s, wie steht?s, und sonst alles klar??. Anbei ein Bild, von einem jungen Mann, ich schätze ihn auf vielleicht 20, höchstens 23. Blond, und ein Grinsen vom Linken bis zum rechten Ohr. So gar nicht mein Fall. Er Schrieb er ist klein, und kommt aus dem Hannoveraner Raum. Gut meinetwegen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht mal, warum ich schrieb. Vielleicht weil ich einfach freundlich sein wollte. Weil ich immer dachte, sei fair und schreibe. Auch wenn es nicht dein Fall ist, lerne doch erst mal den Menschen kennen. So war der Plan wenigstens.
Wir schrieben also. Ein Mailwechsel. Ein ICQ Nummer-wechsel. So schrieben wir, tauschten Bilder und haben gemerkt vom Schreiben her wurde es immer lustiger. Gut, also vielleicht doch gar nicht soo doof. Gut er war nicht mein Fall. Also glaubte ich. Oder doch nicht? Wir telefonierten, schrieben, simsten und camten auch via MSN. Irgendwann kam dann die Frage von ihm, ob wir uns nicht sehen wollen. Ohweia. Treffen. Er hat doch keine Ahnung. Die Männer die ich bis dato getroffen haben, und wussten das ich mollig war, bzw. ich habe sie gewarnt aber man kennt es ja. ?Jaja, Frauen stehen oft vorm Spiegel und finden sich zu dick?. Der hat doch keine Ahnung worauf er sich einlässt. Auch die Sorte Männer die ich getroffen hatte und ebenfalls bei Rubens gefunden hatte waren nicht besser. Ein Fake dabei, der jemand anderes war als er ausgegeben hatte.. Ein Altersmogler, der sich 10 Jahre jünger gemacht hat als er ist, und eigentlich nur eine mollige Frau sucht um sie sich schlank zu hungern. War jedenfalls sein Wortlaut. Und dann noch jemand treffen? Mein Magen zog sich zusammen. Aber eigentlich wär?s ja nur fair. Immerhin soll er ja auch wissen und sehen mit wem er so schreibt ? und schließlich will ich ja auch gar nichts von dem. Gut. Treffen wir uns.
Wir trafen uns im April. Während der fahrt zu mir hoch telefonierten wir miteinander. Und als er die Straßennamen las, merkte ich wie mir das Herz zum Hals hochschlug. Oh Gott ? Er ist wirklich da! Er hielt vor unserem Haus, und ich linste hinein. Ja, klein war er wirklich. Ein bisschen musste ich Schmunzeln. Der war ja einen Kopf kleiner als ich, quietschblond und mit Sonnenbrille. Gut, also passieren wird mir nichts. Ich bin größer und schwerer als er. Allein bei dem Gedanken musste ich wieder schmunzeln. Ich Stieg zu ihm ins Auto und lies mal alles auf mich zukommen. Er war hungrig von der Fahrt, also haben wir zusammen gegessen, Sucuk Pizza. Küssen würden wir an diesem Abend niemanden mehr. Den Knoblauchgeruch war ja zum abgewöhnen. Wie schon online wurden wir wärmer im Reden. Vielmehr ? Er redete. Und er hörte gar nicht mehr auf. Ich merkte ziemlich schnell das ich Mundfaul wurde, ich habe ihm einfach zugehört und hin und wieder irgendwas reingeworfen was passte. Aber der kommt ja wirklich von einem Thema auf das nächste. Puh ? ein Mann der mehr redet als ich. Amüsant. Nach dem Essen fuhren wir noch in ein Cafe, saßen draußen und quatschten bis das Cafe zumachte. Es wurde also später und später. Wenn er schon mal hier oben ist, dann möchte ich ihm etwas typisches Nordisches zeigen. Wasser. Meer. Na ja ? der Bantersee in Wilhelmshaven muss reichen. Es ist immerhin auch Wasser. Wir fuhren also nach Wilhelmshaven und saßen noch eine ganze Weile so dar und redeten einfach. Irgendwann war es sehr dunkel, wage nur sehr wage konnte ich von den Laternen die Um den See herum standen die Umrisse von ihm erkennen. Ich wurde langsam müde, aber musste für mich eingestehen das er doch n ganz lieber war. Irgendwann wurde mir vor Müdigkeit kalt, und im Auto wurde es auch unbequemer. Die Zeiger der Uhr krabbelten schon auf 2 Uhr zu. Ich legte meinen Kopf auf seinen Schoß, und er legte seine Hand auf meinem Bauch. So saßen wir da und redeten weiter, als sei es das normalste von der Welt. Irgendwann fragte er mich ?krieg ich n Bussi??, und ich gab ihm einen. Um 3 Uhr lag ich in meinem Bett, und er war auf dem Heimweg.
Was war das nun? .. Eigentlich bin nicht die Frau, die einen Mann gleich küsst, oder sich auf seinen Schoß legt, aber ich wollte ja nichts von ihm. Aber ich wollte ihn gerne wiedersehen, unzwar schon sehr bald! Das wusste ich, das wusste er. Er versprach das darauf folgende Wochenende wiederzukommen. Hah, ein Mann dem das nicht schockte, der sogar noch mal wiederkommen mochte, und mit dem man sich super unterhalten konnte. War doch super!
Das Wochenende rückte näher, und das Treffen stand kurz bevor. Da kam der Anruf der alles ganz kurzfristig absagte. Ein Arbeitskollege sei krank, und er muss einspringen. Na gut. *seufz* kommt ja schließlich vor. Macht nichts. Aber meldet sich. Für mich ganz klar: das liegt an mir. Es kann nur an mir liegen, der hat doch die schnauze schon voll und weiß nicht was der will. Ich lag falsch. Nur drei Tage nach der Absage, kam eine Nachricht ins Rubensfan. Absender ?Ich glaub das könnte dich interessieren?, gesendet von einer Jungen Damen, ebenfalls Raum Hannover. Ja, da war er, dieser Harken. Er war in festen Händen als er mich kennenlernte, aber ich könne ihn nun haben da er nun frei ist. Wunderbar.
Gepackt von meinem Halbtürkischen Temperament feuerte ich ihm eine Wilde Wörterflak um die Ohren. Na das ist mir schon so einer. Aber was regte ich mich eigentlich auf? Ich will doch gar nichts von ihm! Aber.. aber trotzdem! So und nicht anders!
Einige Monate Später, es war im August 2008, hatte ich mir selbst grade jemanden angelacht, und der Ärger bereits vergessen. Da petzte mir mein ICQ das der kleine Blonde Geburtstag hat. Und weil ich ja auch kein Schlechter Mensch bin, schrieb ich ihm einen Geburtstagsgruß und lies den Kontakt wieder aufleben. Wir reden und er erklärte mir das die Beziehung schon lange nicht mehr das war, was er wollte. Er nur ziemlich doof gewesen war und sie auf eine blöde art und weise beendet hat. Bzw. beendet wurde. Halb so schlimm ? ich wollte ja nichts von ihm! Der Kontakt vertiefte sich, und aus meiner kurzfristigen ?Beziehung? war die Luft auch draußen ehe sie angefangen hat. Irgendwie war es nicht das wahre. Ich fing mehr an mit dem kleinen Blonden, der im übrigen Christian hieß über meine Beziehung und alles was da falsch lief zu reden als mit meinem mehr oder minder Partner.
Im Dezember hatte sich dann auch meine Beziehung erledigt, und ich wollte auch gar keine mehr. Ich hatte die Nase voll von Männern. Es war doch immer nur das selbe ? nur Ärger! Und die Welt war eh noch viel schöner als ich die Männer noch doof fand.
Wir quatschten und lachten trotzdem zusammen. Im März planten wir unser 2. treffen. Er sollte hochkommen wenn ich meine Familie in den Urlaub ausquartiert hätte. Alle guten Dinge sind zwei. So war es dann auch. Im April war er ein zweites mal hier, und irgendwie war es gleich so, als hätten wir da weiter gemacht, wo wir im Jahr zuvor aufgehört hätten. Und als viel redende Mann zur Tür hinaus war, war ich doch ziemlich durcheinander. Okay, er war nun hier, gut das Treffen war schön, aber ich glaube es schleicht sich was rein was ich nicht gedacht hätte was da mal kommt. Das wo er so gar nicht mein Fall war.
Krisenbesprechung mit der besten Freundin die noch einen letzten Schubs in die richtige Richtung gab, und mit viel Mühe und ?pädagogisch wertvollen Prinzipien? wie ich so schön sagte, erpresste ich ihn nun mal endlich Klartext zu sprechen, und die Karten offen zu legen. Wir hatten große Angst, dass die Freundschaft die sich so schön zwischen uns aufgebaut hat kaputt machen würden, und lieber gar nichts sagen statt die Gefühle anzusprechen.
Aber am 11. Mai haben wir es dann auch geschafft und sind zusammen gekommen, wie es sich gehört. Die Freundschaft ist weiterhin so schön wie am ersten Tag, wir albern scherzen und ärgern viel, und haben immer etwas zu lachen. In Meiner Familie wird er bereits als Schwiegersohn gesehen und auch ich habe ein Gutes Verhältnis zu seinen Eltern.
Im Dezember 2009 fragte Christian mich dann durch die Blume, ob ich mir nicht vorstellen könnte ihn vielleicht irgendwann mal zu heiraten, so irgendwann mal. Vorstellen kann ich mir vieles ? habe eine blühende Fantasie, man müsste mich ja erst mal fragen..
Die Frage erfolge prompt, und wir haben uns vorgenommen diese Hochzeit, falls es alles übersteht in einigen Jahren in Angriff zu nehmen, so wie auch meinen Kinderwunsch, den ich mittlerweile mit ihm teile zu erfüllen.
Nun haben wir schon das 1 Jahr hinter uns. Auch wenn wir uns ziemlich Hohe Ziele gesteckt haben, weiß ich ich möchte gar keinen anderen mehr, und bin froh dass ich durch einen doofen Zufall auf diese Seite geraten bin, und einen Blick riskiert habe.
Danke Björn, dass du uns die Möglichkeit gegeben hast diese Plattform zu nutzen um uns zu finden. Und Danke auch an Tammy, die sehr lieb auf die einzelnen Personen hier eingeht.

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