Dating: Mit dem richtigen Bild sind Singles erfolgreich

Mit welchem Bild präsentiere ich mich richtig in beim Dating? Das fragen sich nicht nur mollige Singles.

Mittlerweile sind seit der ersten Version dieses Tipps 17 Jahre vergangen und einige Sachen sind durch den Siegeszug der Smartphones und Apps mehr als nur veraltet. Daher habe ich diesen Datingtipp mal auf den neuen Stand gebracht.

Grundüberlegungen

Auch in der zehntausendsten Wiederholung behält das Sprichwort "Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte" seine Gültigkeit. Aus diesem Grund werden Profile mit Bildern auch um ein Vielfaches öfter aufgerufen als Profile und Kontaktanzeigen ohne Bilder. Ein Bild vermittelt einen ersten Eidruck und viele entscheiden anhand eines Bildes innerhalb von Sekundenbruchteilen, ob ein Mensch sympathisch ist oder nicht. Das mag zunächst oberflächlich klingen, aber in einem Medium wie dem Internet, einem Medium in dem das nächste Profil eines Singles nur einen Klick oder einen Wisch entfernt ist, nicht verwunderlich.

Das richtige Bild: Technische Aspekte

Achte auf die richtigen Lichtverhältnisse.

Dass Dein Bild weder Über- noch Unterbelichtet sein sollte, ist klar. Aber auch ein Blitz ist bei dunklen Lichtverhältnissen nicht immer die erste Wahl. Je nach Blitzstärke bist Du hell Überstrahlt und im Hintergrund zeichnet sich Dein Schatten dunkel ab oder der Blitz reicht nicht aus, um Dich korrekt zu belichten. Am besten eignet sich immer noch Tageslicht. Aber aufgepasst: Im Sommer ist das Licht tagsüber ziemlich hart und lässt alle Farben blass aussehen, im Herbst hingegen bringt das Licht der Sonne die Farben der Natur und Dich besonders gut in Szene.

Achte auf die Qualität

Nicht jedes Smartphone und jede Kamera eignet sich zu jeder Tageszeit für eine ordenliche Aufnahme. Gerade in lichtschwachen Situationen kommen so manche Geräte an ihre Grenzen und erzeugen mehr Rauschen als Bild. Dazu kommen Optimierungsprozesse im Smartphone, die sich oft erfolglos daran versuchen, aus den Rohdaten ein ordentliches Bild zu zaubern. Mit dem Resultat, dass das Bild eher wie ein Gemälde aus Farbflächen aussieht.

Verwende Effekt mit Bedacht

Unzählige Apps bieten die Möglichkeit um Bilder nachträglich zu bearbeiten. Man kann die Farbe verändern, Unschönheiten korrigieren, Tiernasen und -Ohren einfügen oder sogar das gesamte Aussehen verändern. Mit dem Resultat, dass die Person auf dem Bild mit der Person, von der das Bild gemacht wurde, nichts mehr gemeinsam hat. Spätestens beim ersten Date kommen solche Dinge jedoch sprichwörtlich ans Licht.

Mit dem richtigen Motiv zum Datingerfolg

Sei so wie Du bist

Obwohl das Bild für eine Datingseite oder Datingapp auch eine Art Bewerbungsbild ist, darf es ruhig lockerer sein. Es soll Dich so zeigen wie Du normalerweise bist (Wenn Du normalerweise förmlich bist, ist also auch ein förmliches Bild in Ordnung). Oft eignen sich Bilder aus dem normalen Alltag. Vor allem Schnappschüsse haben die Vorteil, dass sie Dich in Deinem normalen Alltag zeigen. Aus dem Alltag, den Du auch mit Deinen zukünftigen Partner oder zukünftiger Partnerin teilen willst.

Sei erkennbar

Ein Bild soll Dich zeigen, nicht verstecken. Wenn Du an einer Küste ein Pünktchen am Strand bist, wenn Du mit Helm auf dem Motorrad unterwegs bist oder beim Selfie im Spiegel hinter dem Smartphone versteckst: Auf allen Bildern bist Du nicht erkennbar. Genausogut könntest Du ein Landschaftsbild aus einem kostenlosen Bildarchiv verwenden. So etwas bringt Dich beim Dating Null weiter.

Lass andere aus dem Bild

Du suchst einen Partner mit Deinem Profil per Onlinedating, nicht Deine Freunde suchen (Und wenn, dann mit einem eigenen Datingprofil), nicht Deine Kinder (Schon gar nicht, wenn sie noch klein sind). Gruppenbilder sind beim Dating ein No-Go. Vor allem, wenn man nur ein Bild ins Datingprofil einstellt auf dem man mit Freundinnen oder Freunden abegbildte ist, fällt es dem Gegenüber schwer zu erkennen, wer denn da eigentlich auf der Suche ist. Bilder von Kindern haben auf einer Datingplattform ebenso nichts zu suchen. Und seriöse Datingplattformen mit nur einem bisschen Verantwortungsbewusstsein haben solche Bilder in ihren Nutzunsbedingungen ausgeschlossen.

Auch der Hintergrund zählt

Wenn Du ein Bild mit der Absicht verwendest, Deinen Beziehungsstatus von Single irgendwann auf Vergeben wechseln zu können, solltest Du auch auf das achten, was ausser Dir auf dem Bild sichtbar ist: Nämlich den Ort, an dem Du das Bild machst. Im Idealfall trägt der Hintergund und die Umgebung zu einem stimmungsvollen Gesamteindruck bei. Manchmal aber auch nicht, vor allem bei einer Art von Profilbildern: Selfies vor einem Spiegel. Diese lassen sich allgemein in vier Kategorien unterteilen:

  • Da gibt es zu einem die Selfies im Aufzug, an sich eine gute Idee, immerhin sind in Aufzügen oft große Spiegel verbaut um die Enge aus den Kabinen zu nehmen. Allerdings werden in diesen Kabinen auch oft Leuchtmittel eingesetzt, die sehr hell sind und deren Licht Dich auf einem Bild nicht gerade gesund aussehen lässt. Dazu kommt: Das Benutzen von Aufzügen ist nicht gerade eine Tätigkeit, die als entspannend angesehen ist. Dementsprechend verbreiten die dort entstandenen Bilder auch oft unterschwellig eine Art von Unruhe. Dating ist eben kein Fastfood.
  • Eine weiterer Ort für Selfies, die in den Datingprofilen auftauchen, sind Fitnesstudios. Sicher: Man ist stolz auf das dort Erreichte. Allerdings solltest Du überlegen, ob so ein Bild im Kontext einer Datingseite nicht eher abschreckend auf potentielle Singles wirkt. Abschrecken, weil man bei einer solchen körperlichen Präsentation nicht unbedingt sicher ist, dass das Gegenüber auf der Suche nach einer festen Partnerschaft ist.
  • Selfies im Bad oder vor dem Schlafzimmerschrank belegen Platz drei auf dieser Liste. Warum? Oft werden dieser Bilder spontan gemacht. Was im Hintergrund zu sehen ist wird dabei selten bedacht. Ob da nun Pflanzen vor sich hin welken oder die schmutzige Wäsche sich stapelt: Manche Details machen das beste Bild kaputt.
  • Zuguterletzt gibt es noch Selfies vor Schaufenstern. Bei dieser Art von Selfies muss man avon ausgehen, dass die Person zwar die Vorteile nutzen will, die ein Bild so mit sich bringt, allerdings ohne wirklich sichtbar zu werden. Wenn man auf diesen Bildern überhaupt etwas erkennt, dann eher das Angebot des Geschäfts als die Person, die online nach Dates sucht.

Klasse statt Masse

Seit Bilder durch die Digitalisierung nichts mehr Kosten und Speicherplatz fast unbegrenzt zur Verfügung steht beobachte ich einen Trend zur inflationären Verwendung von Bildern. Sicher, ja: Es dringt durchaus was, sich in den verschiedenen Facetten seines Lebens zu präsentieren. Leider steigert es den Erfolg beim Dating wenig, wenn die Bilder aus einem minimal anderen Blickwinkel oder einem minimal anderen Gesichtsausdruck aufgenommen werden. Es sei, Du willst Dich bei einer Datingapp für Pantomimen präsemtieren oder einen Stop-Motion Film erstellen. Ebenso bringt es selten etwas, das gleiche Bild in verschiedene Rahmen einzusetzen oder mit Spezialapps zu bearbeiten. Das Bild bleibt das Gleiche. Und solche Apps gibt es schon seit Jahren und diese Art von Bildern existieren bei Datingplattformen zu hunderten mit anderen Gesichtern. Ich wage es sogar zu behaupten, dass zu viele, zu ähnliche Bilder eher Schaden statt beim Dating zu helfen. Im Endeffekt transportieren sie doch auch eine Art digitaler Langeweile.

Zum Schluss: Lächeln nicht vergessen

Lächeln mach Freude, Lächeln steckt an, Lächeln erzeugt Glücksgefühle. Und wer will schon mit jemanden Flirten und Spaß haben, der nicht lächelt und einen griesgrämigen Eindruck macht?

Bild von Free-Photos auf Pixabay

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