Schmerzendes Steißbein Forum für Dicke

Menu
Ich habe, wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, seit mind. 1,5 Jahren mal mehr, mal weniger starke Schmerzen im Steißbein. Ich vermute, dass es ausgelöst wurde durch einen falschen Bürostuhl, jetzt hab ich einen ganz tollen Stuhl, extra für mein Gewicht und mit Luftpolsterung, und es ist trotzdem noch da. Ich sitze auf der Couch mittlerweile auf zwei (eins reicht für meinen Prachtarsch nicht) so Gelkissen. Die Schmerzen sind nur mit Diclophenac zu bekämpfen. Ich wollte mir von meiner Hausärztin so ein Kissen mit einer Aussparung drin verschreiben lassen, die gibt es aber natürlich auch nicht in der passenden Größe für mich. Ich denke ich sollte mal zum Orthopäden, aber auf die Leier hab ich so gar keinen Bock. Kennt das jemand von Euch? Gibts Ideen dazu?
Steiß = Ischiasnerv?
Oder was sagt die Hausärztin dazu?
Die Hausärztin sagt ich soll mal zum Orthopäden gehen. Ansonsten versorgt sie mich mit Diclo. Aber die will ich ja nicht dauerhaft nehmen.
Ich kann dir nur empfehlen, dir einen wirklich guten Orthopäden zu suchen. Mach dich vorab evtl. bei jameda oder so bzgl. Bewertungen schlau. Ich habe beim rumtelefonieren bzgl. eines Termins auch direkt die Mädels am Telefon gefragt, ob der Doc dickenfeindlich ist. Das war besonders in Gemeinschaftspraxen von Vorteil, da haben sie direkt gesagt: "OK, dann lieber nicht zu Dr. Sowieso".
Jetzt habe ich endlich einen tollen Arzt gefunden, sehr menschlich und vor allem auch sorgfältig bei seinen Untersuchungen. Was er mir schon alles an Diagnosen gestellt hat, die viele andere vor ihm nicht gefunden/erkannt haben, ist der Hammer. Ganz wichtig ist aber, das weißt du aber auch selbst, von den Diclos wegzukommen. Meiner hat mir Rehasport verschrieben, mache seitdem Aquagymnastik und es tut verdammt gut. Toi toi toi.
Danke Angie, dann schau ich doch nochmal. Die Diclos hab ich jetzt mal 10 Tage jeden Tag eine durchgenommen. Da bin ich eh seit einer Woche wieder runter weil ich das nicht einseh. Ich weiß wie übel die sind.
Von Wirbelsäule, Hüftfehlstellung bis entzündlicher Steißbein fistel kann alles möglich sein.
Ab zum Arzt.
Und blöde Kommentare betr Gewicht gleich im Keim ersticken. Wenn du so einfach schlank sein könntest, wärst du es ja ;-)
Also dem Arzt gleich sagen, er soll dir das sagen, was er auch einem normalgewichtigen Patienten sagen würde. Das du abnehmen solltest, wüstest du selber. Davon gehen aber jetzt nicht die Schmerzen weg und die Ursache ist auch nicht geklärt. Bis du schlanker wärst, verginge mindestens 1 Jahr......so lange sei es ja wohl nicht zu verantworten mit Schmerzen rum zu laufen ;-)
Auch super schlanke Hochleistungssportler werden krank. Nur auf das Gewicht zu schauen hat nichts mit Medizin und Diagnostik zu tun. Da kannst du auch den Bäcker vor Ort um Rat fragen und mußt nicht zum Facharzt gehen.
Auch Ärzte stehen nicht unter Naturschutz, grins..... die sollen sich gefälligst an müdige Patienten gewöhnen. Zumal die Bevölkerung generell eher "zu dick " ist, als schlank und sportlich und ausgeprägt gesundheitsbewußt, schmunzel.
Am einfachsten ist dies immer bei einem übergewichtigen Arzt, lach. Die verkneifen sich meist blöde Kommentare.

Viel Erfolg bei der Aufklärung /Ursachenforschung und weniger Schmerzen.
Ich würde zu einem GUTEN Osteopathen gehen! Die sehen den Menschen meistens nochmal aus einem anderen Blickwinkel.
Sollte allerdings ein gute sein und nicht einer, der so ein Wochenendseminar gemacht hat und sich jetzt Osteopath schimpft.
Ich habe persönlich nur sehr gute Erfahrungen damit gemacht und schicke meine Patienten häufig auch weiter zu ihnen..
Gute Besserung!!
Seit 25 Jahren habe ich mit der Lendenwirbelsäule, mal mehr mal weniger, Ärger.
Und war nie dick.
Im Gegenteil, meistens sportlich.

Dianose waren:
Bandscheibe, Rheuma, Artrose.

Bis mal jemand bemerkt hat, das meine letzten Wirbel unterdurchschnittlich beweglich sind und daher Fehlbelastungen auftreten.
Inzwischen ist es dank brav ausgeführter Übungen ziemlich problemlos.

Ich drücke Dir die Daumen,
man muss Glück haben einen fähigen Diagnostiker zu finden.
Auch bei anderen Gelegenheiten habe ich festgestellt, das auch Ärzte gute und schlechte Tage haben.
Dummes Zeug wie: "ein junger, sportlicher Typ wie sie, da kann nix ernstes sein, sie haben sich nur mal verhoben"
Ist genaus so ein Mist, wie es aufs Gewicht zu schieben.
Wenn ich viel sitze zwackt es schon sich mal. Allerdings sicherlich nicht so dass ich Diclofenac nehmen müsste. Insofern ist der Arztbesuch wohl unumgänglich.

Bei kleinen Tricks & Zwacks hilft halt schon ein bissl mehr Bewegung musste ich feststellen.. und anstelle Osteopathie, schwöre ich auf den 'Mann mit den heilenden Händen' = mein Thai-Masseur 😍
Ich danke Euch allen. Ich hab kein Problem damit, mich gegen so einen ignoranten Arzt zu wehren, das ist es nicht. Ich hab nur einfach keine Lust meine Zeit darauf zu verschwenden. Das fängt bei den Wartezeiten auf einen Termin an, geht dann über ggf. stundenlanges Warten im Wartezimmer und dann nur um sich so doofes Gelaber anzuhören, dann hab ich wieder das Gefühl gaaaanz viel meiner kostbaren Zeit verschwendet zu haben und einer Lösung kein Stück näher zu sein.

Anderes Beispiel: Ich laufe jetzt seit ca. 3 Monaten mit einem offensichtlich geplatzten Äderchen auf er Brust rum. Es ist ein ewiger blauer Fleck, es war auch schon auf und hat geeitert. Ich war bei meiner Hausärztin, die meinte, da ist eine Tasche, die muss aufgeschnitten werden, ab zum Gyn. Ok. Ich hab seit ein paar Monaten einen neuen Gyn, wir sind ja letztes Jahr umgezogen. Auf den Vorsorgetermin hab ich 6 Monte gewartet. Dafür sollen die toll sein. Ok, die Ärztin war toll. Nu hab ich da angerufen, hatte ein unterirdisches Telefonat mit der Uschi am Empfang, woher meine Ärztin denn wissen will wie tief das ist. Und warum das geschnitten werden soll und überhaupt. Dann hat sie mir einen Termin (sie hat hat nicht gesagt: kommen Sie in die Notfallsprechstunde und warten Sie den ganzen Tag) für den nächsten Tag gegeben. Nachdem ich da dann 2 Stunden gewartet hab, hab ich mal freundlich gefragt. Daraufhin gabs dann Mecker, ich müsste doch wissen, dass ich da jetzt warten muss und überhaupt. Fand ich, hätte ich mit Termin. War aber wohl kein "Termin". Das Wort muss wohl auch individuell definiert werden. Dann durfte ich zu Gott. Der hat mir dann noch einen Vortrag über Termine gehalten, eine Sekunde das Ultraschallgerät auf meine Brust gehalten, entschieden, dass das ein Furunkel ist und zuwachsen muss und war fertig damit.

4 Wochen später (kurz vor der Hochzeit, da wollte ich dann jetzt keine OP mehr an der Brust in welchem Umfang auch immer). War ich dann wieder damit bei meiner Hausärztin. Die war echt erschüttert, dass er da nichts gemacht hat.

Und jetzt? Ist es immer noch nicht besser und ich denke ich geh morgen wieder zu ihr und gucke mal was sie sonst noch für Ideen hat. Zu dem Gyn fahr ich damit nicht mehr, soviel steht fest.

Sorry für den langen Text, aber dieses Ärzteelend musste grad mal kurz raus.