Alterssicherungsmanagement oder Unsere Renten sind sicher...es kommt aber auf dessen Höhe an ! ^^

in „Politik und Weltgeschehen“

Zu diesem Thema gibt es 132 Antworten

„Bingen am Rhein“ (Pseudonym)

Genau und wenn man alle Gesetze und Gerichte und Polizisten und Ordnungsaemter abschaffen würde gäbe es keine Verbrechen mehr. Hust.

„Schwetzingen“ (Pseudonym)

Also die Trümmerfrauen haben ohne BGE das Land aufgebaut, so dass hier eine sehr tiefe Heimatverbundenheit und soziale Kompetenz gegeben war.

Und so kann jeder einen freiwilligen Beitrag leisten, da dies ja nicht vom BGE oder einer Grundsicherung abhängt.

Wenn jemand ein BGE einfordert, um Hilfe zu gewähren, ist es eine Bedingung ! Man würde also ohne Kohle nicht helfen. Und auf solche Menschen kann der Sozialstaat verzichten, weil das Geben seliger als das Nehmen ist.

Ein bedingungsloses BGE würde zur sozialen Benachteiligung in gewisser Weise führen, nämlich dann, wenn jemand freiwillige Hilfe leistet und dabei verunfallt. Schließlich gibt es ja von den Befürwortern keine vordefinierten Bedingungen.

Man bliebe auf den Wiedergenesungskosten sitzen, da ja bloß die Behandlungskosten gemäß SGB V abgedeckt wären, nicht aber weitere Unkosten, wenn eine unfallbedingte Behinderung verbleibt etc., die zur lebenslangen EU und Dauertherapie führt.

Eine Unterbringung in einem Pflegeheim würde bei PS II bereits ca. 2500 € monatlich betragen. Thema: "Alternde Gesellschaft"

Das Finanzamt überweist also jedem das BGE von 1500 €. Dann wird der Pflegebedürftige vom Pflegeheim abgelehnt, da er eben die Gebühren nicht entrichten kann, die grundsätzlich anfallen.

Der Antrag auf Kostenübernahme entfällt mit dem BGE, weil der Antrag von niemandem bearbeitet werden würde. Außerdem ist hier vorgesehen, dass der gebrechliche Schwerpflegebedürftige sein Einkommen mit Arbeitsleistung steigern kann, die aber sein körperlicher, seelischer oder geistiger Zustand nicht zulässt.

Die Werkstätten für Behinderte werden abgeschafft, da man sie mit Subventionen finanziert, die es mit dem BGE nicht mehr gibt.
Und der Personenkreis lebt teilweise in Heimen, in WG's oder zu Hause, je nachdem, welche Möglichkeiten vorhanden sind. Also landen einige Millionen Menschen mit dem BGE auf der Strasse !

Hauptstadtfrau teilt etwas sehr Wesentliches mit, dass man mit Wahrscheinlichkeitstheorien und Hypothesen nicht erkennt, die es bei den unterschiedlichsten BGE-Modellen zu Hauf gibt. Viele Beschäftigte in den Ämtern und Behörden werden auch mit dem BGE-Modell weiterhin benötigt. Das Einsparpotential ist geringer Natur. Manche Subventionen, die gestrichen werden, fallen hier an anderer Stelle wieder an.

Eine sogenannte Mischverwaltung wurde bereits vom BVerfG als verfassungswidrig einbestuft. Und das ist Schwerpunkt der BGE Modelle von Einst gewesen, dass das Finanzamt alles erledigt !

Es gibt gemäß BVerfG eine Höchstbesteuerungsgrenze, so dass die kalkulierten 50 % und mehr ab dem 1501 Euro zu verwerfen sind, da sie gegen das GG der BRD verstossen würden, was hier einige Befürworter und fiktive Hochrechner "übersehen" haben.

Das Import- und Exportmodell setzt voraus, dass alle bezahlen. Und hier hätten wir schon längst eine Havarie. Denn wenn nicht alles bezahlt werden kann, gibt es Außenstände. Und diese sind je nach wirtschaftlicher Lage bzw. Staatsinsolvenz nicht immer als künftiger Zahlungseingang zu betrachten.

Beim Schuldenschnitt fällt ein Teil der Forderungen weg, so daß dieses Geld jedoch beim BGE vollständig einkalkuliert wird. Nach derzeitiger Weltwirtschaftslage sind Verluste zu erwarten. Denn es dauert mehrere Jahre, bis sich die Wirtschaft wieder erholen wird, wenn es keine unerwarteten Ereignisse gibt. Und auch die sicheren Geldeinlagen werfen derzeit weniger Profit als erwartet ab. Dies hat Auswirkungen auf die Hochrechnungen der DRV.

Ein BGE darf gleichzeitig nicht zur beliebigen Neuverschuldung führen, da es ja Mehraufwendungen von vielen Prozentpunkten des BIP für die Soziale Sicherung bedeuten würde. Hier sind die Größen ab einer Billion € und mehr zu benennen. Und dies wäre deutlich mehr, als wir bisher für die SoSi ausgeben. Da hilft auf keinen Fall eine Schönrechnung ! Dies wäre auch unseriös.

@Alphamännchen

"Wenn jemand ein BGE einfordert, um Hilfe zu gewähren, ist es eine Bedingung ! Man würde also ohne Kohle nicht helfen."

Ich denke Du siehst ein, dass das Unsinn ist. Jemand der helfen will, muss auch leben können um zu helfen.
Wenn jemand HartzIV beantragt um zu helfen, ist das dieselbe Bedingung aber er kriegt fürs Helfen jede Menge Bedingungen auferlegt. Ob das besser ist?

Bei dem Fall, wenn jemand freiwillig hilft und dabei verunfallt gilt es zu unterscheiden: Ist der Helfer im Dienste einer Hilfsorganisation, so ist es deren Pflicht, den Helfer entsprechend zu versichern.
Bei rein privater Hilfe ist es mit BGE nicht anders als heute, wenn der Helfer keine Zusatzversicherung abschließt aber heute fällt er in das tiefste nur vorstellbare Loch und mit einem BGE nicht.

Diese Kosten für die wenigen Sonderfälle und die Bearbeitung sollte der Staat schon noch aufbringen, denn das muss er heute schon - ist schließlich die soziale Pflicht des Staates und da sollte er froh sein, dass jemand unentgeltlich Hilfe leistet.
Wer Verwaltung nur um der Verwaltung willen macht, der handelt rein egozentrisch.

Warum die Werkstätten für Behinderte abgeschafft würden, ist mir nicht klar. Ich kenne aus meiner Arbeit einige solcher Werkstätten, die sind so konzipiert, dass sie sich selbst tragen. Die fühlen sich durch hochsubventionierte Einrichtungen eher benachteiligt und die Kosten einer Subvention von dem Geldtopf, aus dem diese kommt und bis diese am Ziel und dann der Nachweis für die korrekte Verwendung wieder zurück, geprüft und abgelegt ist, liegen bei durchschnittlich rund 30% der Nettomittel.

Während die Industrie mehr Kosten einspart als es für eine nachhaltige Funktion gut ist, wird in der öffentlichen Verwaltung aufgebläht, dass die wirksamen Mittel für die Bevölkerung schon deutlich geringer sind als die Kosten für die Verwaltung.
Damit ist langfristig der Kollaps des Staates sicherer und schneller da als bei einem BGE von 2000€.

Dass das BVerfG auch bei Einführung eines BGE darauf achtet ist notwendig, wenn man die handwerklichen Mängel selbst einfacher Gesetze von heute betrachtet.
Wird eine Negativsteuer gut konzipiert, wird auch das BVerfG nichts dagegen haben. Wo da eine Mischverwaltung liegen soll ist mir nicht klar. Genauso wie eine zu viel gezahlte Steuer vom Finanzamt zurückvergütet wird und nicht über einen HartzIV-Antrag in Raten zurückgeholt werden muss, wird dann das festgesetzte BGE mit der Steuer verrechnet.

Für die Wirtschaft wäre das BGE ein Segen, denn wenn bei der derzeitigen Binnennachfrage der Export crasht, ist die Bundesrepublik innerhalb eines Monats pleite und reisst die am Rande der Schlucht befindlichen Euro-Länder gleich mit.

Das BGE-Konzept eignet sich problemlos für ganz Europa und dann wird Europa wirtschaftlich erst wieder wirklich stark. Im Augenblick ist Europa ein wirtschaftlicher Moloch auf tönernen Füßen und den Spekulanten nahezu hilflos ausgeliefert.
Von den vielen hundert Milliarden an Hilfen, landet rund die Hälfte, wenn nicht mehr bei Banken, die es umgehend ins Ausland schaffen um internationales Spielgeld zur Verfügung zu haben und als Boni bei denen, die diese Finanzmisere verursacht haben. Dieses Geld steht dann weder den Staaten für Soziales noch der europäischen Wirtschaft zur Wertschöpfung zu Verfügung. Wenn man nur die so verlorenen Gelder in das BGE steckt, ist damit mehr im Sinne der Menschen und der Wirtschaft bewirkt als jetzt geschieht.
Beim BGE kann man davon ausgehen, dass mindestens 85% des ausgezahlten Geldes innerhalb Monatsfrist wieder den Weg in die Staatskasse zurückgefunden hat und die übrigen 15% der Wirtschaft für ein Jahr zur Verfügung stehen und dort richtig arbeiten und Erlöse bringen können.

„Schwetzingen“ (Pseudonym)

Einen Friedensnobelpreis hat beispielsweise der eingetragene Verein:"Ärzte ohne Grenzen" erhalten. Dort kann man sowohl mit einer Spende helfen, als auch aktiv Hilfe in der freien Zeit als Ehrenamtlicher leisten, was Fachärzte vorbildhaft tun, die also nicht nur an sich selbst, sondern an alle Menschen in der Welt denken, die ihre Hilfe dringend benötigen.

http://www.aerzte-ohne-grenzen.de/kennenlernen/veranstaltungen-und-termine/index.html

Über die Suchmaschinen findet jeder unter:"freiwillige Helfer" eine sehr große Auswahl an Hilfsmöglichkeiten...

Bei mehreren Millionen freiwilligen Helfern und Helferinnen jedes Jahr handelt es sich nicht um Leistungsbezieher nach dem SGB XII oder II, sondern beispielsweise um Amtspersonen, die einen Teil ihrer freien Zeit für was Soziales "opfern"!

Eine freiwillige Hilfe wird keineswegs durch das SGB erschwert.

Das BGE sieht Streichungen aller staatlichen Subventionen vor und ist für die Abschaffung von Sozialverwaltungen...

Die Sozialverwaltungen des jeweils zuständigen Bezirks sind i. S. d. SGB XII allerdings die Kostenträger der Wohngruppen für Erwachsene mit Behinderung.

Staatliche Subventionen z. B. der RvS:

http://www.regierung.schwaben.bayern.de/wirfusie/Foerderungen/Uebersicht_Foerderungen.php?PFAD=/index.php:/index3.php

Daher würden die Werkstätten für Behinderte wegfallen, wenn man über gewisse Vorkenntnisse verfügt... ;-)

Im übrigen ist ein schwerstbehindertes Mädel aus einer solchen Einrichtung gerade dabei, mir einen Topflappen zu stricken, weil ich mir sonst die Finger beim Kochen verbrennen würde. Und so kann also eine freiwillige Hilfe auch von jenen Leuten kommen !

Das GG enthält ein Verbot der Mischverwaltung. Gemeint sind Verwaltungszuständigkeiten von Bund und Ländern, die immer getrennt voneinander zu halten sind. Die Zuständigkeiten sind mit eigenem Personal, eigenen Sachmitteln sowie einer eigenen Organisation wahrzunehmen. Soweit zur "Zusammenlegung" :-)

Kompetenzverschiebungen zwischen Bund und Ländern sind selbst mit Zustimmung der Beteiligten unzulässig. Urteil vom BVerfG vom 20.12.2007; Aktenzeichen: 2 BvR 21433/04.

Die umfangreiche Kompetenzverschiebung im BGE-Modell kann demzufolge nur aus Nichtwissen herrühren. Das hat also nichts mit eigenem behördlichem Gutdünken zu tun, sondern mit dem GG für die BRD.

In Namibia gab es einen BIG-Modellversuch im Ort Otjivero. Die Regierung hat lediglich vorausgewählte Daten erhalten, die also wenig repräsentativ waren. Es mangelte an der Transparenz, in wie weit sich der ganze Ort vom BIG fortentwickeln konnte. Bei einzelnen Personen gab es eine Verbesserung... Die Regierung durfte keinen Beobachter in den Ort schicken, was natürlich ein wenig merkwürdig ist, wenn es ein positives Modell sein sollte, da man es dann landesweit übernehmen könnte, damit alle vom BIG provitieren-oder ?

Durch ein landesweites BIG würde das BIP um 5 % abfallen, so dass es bereits deshalb nicht umsetzbar ist. Es würde sich gar nicht für Namibia rentieren. Quelle: IWF

Andere Quellen vermuten einen Abfall zwischen 2-4 %. Ich hab nirgends gelesen, dass das BIP um mindestens 0,1 % ansteigen könnte...

Das Projekt BIG in Namibia - für meine Begriffe noch ziemlich halbherzig eingeführt, hat immerhin eine ganze reihe positiver Auswirkungen.
Wenn aber von dem kleinen Testgebiet auf das ganze Land hochgerechnet wird und da Kosten von 5% des BIP ermittelt wurden, dann darf mich das schon sehr wundern.
Bei der Bodenschätzeausbeute in Namibia und vor allem um welche Bodenschätze es sich handelt, würde bei einer angemessenen Partizipation des Staates und seiner Menschen daran, das BIP um mindestens den Faktor 10 hochtreiben und dann sähe die Situation schon viel anders aus.
So aber landen in erster Linie die Kosten für die Ausbeute bei der Bevölkerung im Sinne von Kosten in Geld bemessen, Umweltverschmutzung und Krankheiten. Die tatsächlich erzielten Erträge werden von den internationalen Konzernen mit Sicherheit verschwiegen. Da wird wohl nur das zugegeben, was sich nicht mehr verschweigen lässt.

Du hast schon geschrieben, dass es bei dem BIG-Projekt an Transparenz mangelt und damit musste die Regierung bei der Hochrechnung mit wenig belastbaren Daten rechnen. Dass da ein BIP-Abfall dabei herauskommt, wundert mich nun gar nicht.

Das liegt an den Interessen derer, deren Pfründe durch die Einführung eines landesweiten BIG leicht tangiert werden könnten.

Diese Vorwände werden auch hierzulande, wenn auch nicht in dem Ausmaß, von den gleichen Leuten vorgebracht. Die positiven Effekte ernsthaft zu bewerten und bei der Kalkulation mit zu berücksichtigen, wird von den Beharrungwillen Einiger mit allen Mitteln unterbunden um nicht ihrer Argumente dagegen verlustig zu gehen.
In deren Karten derer spielt noch zusätzlich, dass die Einführung eines BGE nur konsequent erfolgen kann um all die positiven Effekte zu erzielen, die damit möglich sind.
Das ist der einzige Grund, warum es noch einer landesweiten Einführung harrt und deshalb auch vermutlich noch lange harren wird. Das wird sich wohl erst ändern, wenn das RV-System komplett an die Wand gefahren ist und auch die übrige wirtschaftliche Entwicklung wegen Exportschwächen und noch verschlechternder Binnennachfrage nur noch nach unten zeigt.
Dann aber ist der Schaden durch die Nichteinführung des BGE immens aber halt wieder nur von den Betroffenen zu tragen und nicht von den dafür Verantwortlichen.

„Nidderau“ (Pseudonym)

ich bin ein bißchen doof: aber was ist BGE ????

„Bingen am Rhein“ (Pseudonym)

"Bedingungsloses Grundeinkommen" Vulgo: Jeder wird gleich gemacht und bekommt die Summe X automatisch jeden Monat. Keiner muss dann mehr arbeiten, alle Ämter und Behörden werden abgeschafft, das Geld drucken wir uns einfach und errichten wieder einen antifaschistischen/antikapitalistischen Schutzwall. Hurra.

„Bingen am Rhein“ (Pseudonym)

PS: Das hat in Namibia (oder wars Nigeria) in einem kleinen, abgeschotteten Dorf von 38 Einwohnern auch fast schonmal eine Woche lang geklappt, was aber keiner so genau sagen kann, denn die Daten werden streng geheimgehalten.

„Schwetzingen“ (Pseudonym)

Das BIG-Projekt wurde im Ort Otjievo, Namibia für einen festen Testzeitraum von 2 Jahren eingeführt. Entwicklungshilfe könnte man es auch bezeichnen, da die Menschen keine Sozialhilfe von der Regierung erhalten, sondern von dem leben, was sie selbst erwirtschaften. Neu war, dass in diesem Ort jeder ein paar Euro erhielt. Es entstand hierdurch ein kleiner Markt, da die Leute ja jetzt flüssig genug waren, um Lebensnotwendigstes zu kaufen.
Sie nutzten das Geld für Medikamente, für Bildung, Lebensmittel usw., so dass es eine Verbesserung gab. Das negative Beispiel, wofür das Geld teilweise ausgegeben worden ist, lasse ich weg, da diese Zahlen und Daten nur die Befürworter kennen, die also nur das Positive angegeben haben, was sehr bedauerlich ist...

Die weißen Farmer schimpften, dass dieses faule Pack jetzt nur noch für bessere Konditionen auf dem Feld arbeiten wollte, weil sie bisher von den Ärmsten der Armen provitierten. Und wie bei der Entwicklungshilfe unüblich, wurde das Geld direkt an diesen Personenkreis mit Chip, Fingerabdruck etc. ausbezahlt, um eine Versiegung der Geldquellen in andere Kanäle zu vermeiden. Dies ist ein Erfolg, wie Entwicklungshilfe künftig zu gewähren wäre !

Die Verwandten aus anderen Orten erschienen in diesem Ort, weil sie annahmen, dass das BIG jeder Ortsansässige erhalten würde...

Nach dem Projektende (2008-2010) wird das BIG-Modell durch eine evangelische Kirche in der BRD fortgeführt, wobei hier die ursprüngliche Höhe reduziert worden ist, weil die Gewerkschaft bereits aus diesem Modellversuch ausstieg. Das Geld reicht nur für das Mindeste aus und deckt den normalen Bedarf nicht ab.

Denn es gibt für die dortige Regierung keine Veranlassung, das BIG-Modell landesweit einzuführen, weil es sich nicht rechnet.
Der IWF ging von einer Reduktion des Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 5 % nach der landesweiten Einführung aus, was also kontraproduktiv wäre. Was nun Entwicklungshilfe mit dem BGE zu tun hat, entschließt sich mir. Denn das BGE ist lediglich eine Erweiterung der bisherigen Grundsicherung für Bedürftige, dass allen zustehen solle...

Wenn jemand 2000 Euro im Monat verdient, werden die ersten 1500 € nicht verrechnet, da es die Grundsicherung darstellt. Es bleiben 500 € übrig, von denen 250 € der Staat erhält und 250 € der Bürger. Das Gesamteinkommen würde 1750 € sein.

Wenn jemand weniger als 1500 Euro im Monat verdient, erhält man den Rest vom Staat. Bei 100000 € sind 98500 durch zwei zu teilen, so dass das Einkommen 49250 plus 1500 € beträgt, also 50750. Zurück zur Realität:

Ein 6-Personenhaushalt erhält ein Grundeinkommen von 9000 € im Monat. Da müsste der Familienvater schon ein Topverdiener sein, damit er so viel Geld je durch Eigenleistung erwirtschaften könnte. Welchen Arbeitsanreiz sollte ein Bauarbeiter eigentlich haben, wenn er Frau mit 2 Kindern hat ? Denn die 6000 € sind auf dem Bau nicht zu verdienen, selbst mit Akkordarbeit nicht !

Ein sehr erfahrener Programmierer erhält 100000 € im Jahr. Hier nimmt er sich eine Frau und gründet eine Familie. Warum sollte er eigentlich täglich seine Leistung auf Arbeit erbringen, wenn ihm das bedingungslose Grundeinkommen locker ausreicht, um das ganze Jahr mit seiner Familie am Strand zu verbringen und zu relaxen ?

Also werden hier alle Erfinder aufgerufen, den Blütenbaum zu erfinden, damit wir uns die Euros vom Baum pflücken können.
Und vergesst den Schinken-, Brot-, und Schweinebratenbaum nicht mit zu erfinden... ;-)

PS: Pippi Langstrumpf kennt den Baum mit den Getränken *g*

@Alphamännchen

Du gehst davon aus, dass auch Kinder 1500€ pro Monat kriegen. Das ist in keiner Modellrechnung jemals erwogen worden.

Das ist genau die Vorgangsweise wie die Gegner des BGE das rechnen.

Würde man ernsthaft 2 Stadtgebiete einer größeren Kleinstadt und das Äquivalent für den ländlichen Raum hier für sagen wir mal 3 Jahre erproben und von vornherein auf die, aktuell zum Startzeitpunkt da ansässigen Bewohner beschränken, hätte man hinterher belastbare Daten und da wird sich sehr schnell zeigen, dass sich ein solches Konzept unterm Strich rechnet.
Ich behaupte, dass nach diesen Zeitraum mehr Bewohner einer Erwerbsarbeit nachgehen als sie es zu Beginn der Projektphase tun.

Dass sich das Weiterwursteln wie bisher, bei weiterer Aufblähung der Verwaltung wie sie bisher geschehen sich ganz sicher nicht rechnet, sieht man an Griechenland. Da ist auch die halbe Bevölkerung irgendwie beim Staat angestellt oder verbeamtet. Bei der deutschen Gründlichkeit dürfte man es ohne Paradigmenwechsel schaffen, noch in diesem Jahrhundert 100% der Bevölkerung mit Verwaltungsaufgaben zu beschäftigen und das übrige Europa darf dann zusehen, dass dafür auch genügend Geld hereinkommt. Das Ganze geschieht dann mit den gleichen Argumenten wie jetzt beim Länderfinanzausgleich.

„Bingen am Rhein“ (Pseudonym)

Also jetzt wirds hier wirklich abstrus. Griechenland als Beispiel für "aufgeblähten Staatsapparat" anzuführen. Griechenland ist ein Beispiel für nicht funktionierende Überwachung und Selbstbedienungsmentalität und für zu wenig staatliches Durchgreifen. Ich behaupte: Genau solche Verhältnisse kriegen wir hier, wenn wir "die Behörden und Ämter abschaffen" - eine totale Bananenrepublik, in der jeder Absahnt, wo er nur kann, und keiner mehr einzahlt oder erwirtschaftet.

Nun, in Griechenland ist nahezu die Hälfte der Bevölkerung irgendwie verbeamtet. Man sieht, was dabei herauskommt.

Selbstbedienungsmentalität gibt es auch bei Beamten die für Gefälligkeiten empfänglich sind und dann gibt es auch ein Durchgreifen - gegen jene, die nicht gefällig sind.

Die Verwaltung hat noch nie was erwirtschaftet aber immer gekostet.

In Griechenland hat sie nichts erwirtschaftet, bis an den Rand der Pleite gekostet und die wahren Leistungsträger behindert.

„Bingen am Rhein“ (Pseudonym)

"Selbstbedienungsmentalität gibt es auch bei Beamten die für Gefälligkeiten empfänglich sind und dann gibt es auch ein Durchgreifen - gegen jene, die nicht gefällig sind."

In Griechenland, wahrscheinlich. Hier in Deutschland ist das unter strenge Strafen gestellt, hat harte Konsequenzen und wird auch verfolgt.

"Die Verwaltung hat noch nie was erwirtschaftet aber immer gekostet."

Au man wie ich diese "Argumentation" liebe. Schonmal darüber nachgedacht, dass es hier noch viel schlimmer als in Griechenland abgehen würde ohne funktionierende Verwaltung?

--> Wie soll denn der Mittelstand wirtschaften, wenn nicht ein Bundeskartellamt darauf achtet, dass nicht Konzerne Preisabsprachen treffen und die kleinere Konkurrenz platt machen, um danach dann (wenn die Konkurrenz tot ist) die Preise anzuziehen und die Verbraucher auszubluten?

--> Wie soll denn ein Bildungswesen funktionieren, wenn nicht die Schulverwaltung, die Landesbildungsministerien usw. dafür sorgen, dass Schulen, Fördergruppen, Universitäten, Berufsschulen usw. bedarfsgerecht betrieben werden?

--> Wie soll denn der Bürger sich sicher fühlen, wenn nicht Ordnungsämter allzu dreckige Imbissbuden dichtmachen, der Gastronomie regelmäßig auf die Füße treten keine Tierkadaver und Schimmel und Ekelfleisch zu horten, Eichämter den Einzelhändlern auf die Finger schauen bzgl. geeichter Waagen und den Herstellern bzgl. "Mogelverpackungen", die Verkehrsregeln überwachen (ja Knöllchen sind keine Abzocke, die halten Behindertenübergänge, Kinderschulwegstrecken, Rettungswege frei usw.), Verbraucherschutz die Abzocker abmahnt und und und?

--> Wie soll denn hier noch einer im Straßenverkehr überleben, wenn nicht TÜV, GTÜ & Co. die Seelenverkäufer aus dem Verkehr ziehen und auf Sicherheitsstandards geachtet wird, die Straßenverkehrsämter überwachen dass jeder seine Haftpflicht bezahlt falls er Dich mal plattfährt und Du dann gerne Entschädigung hättest, ...?

--> Wie soll denn hier überwacht werden, ob jemand tot ist oder noch munter Rente kassiert wird, die dritte Ehefrau nimmt ohne je geschieden worden zu sein, eine Vaterschaft anerkennt obschon er nicht befugt ist, jemand sein Kind Lufthansa-Panam-Hitler nennt, eine Witwe auch ordnungsgemäß die Witwenrente bekommt und eine total überforderte alleinerziehende Mutter Unterhaltsvorschüsse bekommt, irgendwelche Junkies ihren Nachwuchs auf den Strich schicken oder verwahrlosen lassen, wenn es keine Jugendämter, Standesämter usw. gibt?

--> Sollen hier auch die billigst hochgezogenen und gegen Brandschutz verstoßenden illegalen Häuser zu Todesfallen werden wie in Bananenrepubliken, sollen hier auch mitten im Wald einzelne Häuser hochgezogen und in Überflutungsgebieten oder Naturschutzgebieten nach Gutdünken betoniert werden ohne Bauplanung-/Bauordnungsämter?

und so weiter.

Klar, schaff das alles ab. Deine Haltung zeugt allerdings davon, dass du all die hoch qualifizierten Menschen, die im Übrigen reichlich Steuern und Sozialabgaben abführen und sehr wohl reichlich erwirtschaften, total unterschätzt und vermutlich in deinem Leben nicht wirklich darüber nachgedacht hast, wer wirklich Leistungsträger ist.

Abgesehen davon, Post, Bahn, Stromkonzerne, Telekom waren meiner Erinnerung nach vor der Privatisierung besser und billiger als nachher.

„Rheinstetten“ (Pseudonym)

Es geht doch nicht um die Abschaffung aller Ämter, wohl eher , welche Kosten eingespart würden,wenn es kein ALG 1,ALG 2,Wohngeld,Kinderzuschlag,Grundsicherung,Witwen-und Waisenrente u.ä. geben würde.

@``<< Hauptstadtfrau >>``

Du missverstehst mich völlig. Ich bin für einen starken Staat denn nur dann funktioniert ein Gemeinwesen. Anders als viele in der Regierung, bin ich der Meinung, dass eine Privatisierung staatlicher Aufgaben nicht nur nicht kostengünstiger für die Bürger ist sondern auch schlicht nicht funktioniert.
Es ist, als ob man den Bock zum Gärtner machte.

Wogegen ich aber strikt bin, ist ein Wasserkopf von Verwaltung, die nicht nur Unmengen kostet sondern Leistung und vor allem Leistung für das Gemeinwesen verhindert.

Die HartzIV-Bürokratie ist ein Paradebeispiel dafür.
Die Kosten für die Bürokratie übersteigen bald die Kosten für die Aufgabe als solches und wenn man die damit verursachten Kosten und Leistungsbehinderungen in die Kostenrechnung mit einbezieht, dann betragen sie mehr als das Doppelte der Wirkleistung in Geld. Das ist eine Tatsache. Zudem spaltet dieses System die Gesellschaft in gefährlicher Weise.

„Bingen am Rhein“ (Pseudonym)

Wie viel kostet denn das Personal der ARGEn/Jobcenter die Kommunen (dort, wo es die Kommunen übernommen haben) und den Bund (dort, wo es die BA übernommen hat)?

Bitte bereinigt um die Sowieso-Kosten (=Unterbringung von Beamten privatisierter Staatsbetriebe - Telekom, Bahn, Post) und bitte bereinigt um die Steuern und ggf. Sozialabgaben, die von diesen Beschäftigten gleich wieder ins System fließen?

Bitte ebenfalls bereinigt um die sonstigen Aufgaben, wie Qualifizierungen, Eingliederungshilfen usw. Denn sicher soll auch, wenn ungeprüft Jedermann ein BGE erhält (also quasi griechische Verhältnisse hergestellt sind), weiter für die vielen dann endlich motivierten Arbeitswilligen möglich gemacht werden, dass sie sich nach Herzenslust qualifizieren, Lesen und Schreiben lernen, pünktlich aufstehen lernen, und für den Arbeitsmarkt fit gemacht werden, oder nicht?

„Bingen am Rhein“ (Pseudonym)

Was für "Leistungsbehinderungen" meinst Du übrigens durch die ARGEn?

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht sind "Sowieso-Kosten" auch Kosten, die der Kostenstelle zuzurechnen sind, an der sie wirksam werden.

Wenn ich mir die Kosten für die Qualifizierung anschaue, dann muss ich feststellen, dass da für eine simple und meist wirkungslose Qualifizierungsmaßnahme im Monat soviel Kosten entstanden, wie wir an der Hochschule für einen Studienplatz im Semester zur Verfügung hatten.

Gerade die Qualifizierungsmaßnahmen sind vom Ergebnis der Kosten-/Nutzenrechnung so ziemlich das Schlechteste nur vorstellbare. Da sind die Ergebnisse in den Volkshochschulen um ein Vielfaches besser.
Der ganze HartzIV-Prozess ist das entwürdigendste und demotivierendste Verfahren eines Umgangs mit Menschen und rechtfertigt in keinster Weise dessen Kosten.

Man hätte diese, bei der Privatisierung übriggebliebenen Beamten besser als Hilfe für die Existenzgründer abstellen sollen als diese zusätzlich zu den Arbeits- und Sozialamtsbeschäftigten einzusetzen.
Viele Existenzgründer sind Verwaltungstechnisch und vertragstechnisch bei weitem nicht genug fachlich durchgebildet und werden daher von windigen Franchisegebern und Banken übelst über den Tisch gezogen. Die könnten diesbezüglich wirklich Hilfe gebrauchen und der Erfolg wäre um Größenordnungen höher, denn der Schaden, der ohne die Hilfe entsteht, ist beträchtlich und das Geld, das aus dieser Übervorteilung geschöpft wird, verschwindet unverzüglich im Ausland. Bei richtiger Hilfe hingegen würden pro Existenzgründer in 5 Jahren mindestens 3 Arbeitsplätze entstehen. So aber entstehen bei Existenzgründung durch Einzelpersonen gerademal 0,7 Arbeitsplätze, da gerade durch die obengenannten Gründe viele wieder aufgeben müssen.
Das wurde im Rahmen unserer Projektarbeit an der Hochschule festgestellt.

„Bingen am Rhein“ (Pseudonym)

Sorry diese unbelegten Behauptungen halte ich für eine Milchmädchenrechnung.

Wenn Qualifizierungsmaßnahmen scheitern, dann aus *meiner* Beobachtung in *meiner Berufswelt* an unmotivierten "Bewerbern", die kaum lesen und schreiben können, in einer Fünftagewoche zweimal unentschuldigt nicht kommen, dreimal zu spät erscheinen mit Alkoholfahne, als hätten sie vor einer Stunde noch in einer Kneipe gezecht.

Es so hinzustellen, als wäre das alles nur Rebellentum gegen entwürdigende Behandlung auf dem Amt, macht es sich zu einfach. Im Gegenteil, gäbe es vom Amt keinen Druck, und keine Kontrolle, würden diese Leute, mit denen ich zu tun hatte, komplett versacken und hätten dann halt noch mehr Geld zur Verfügung für Zigarretten, Alkohol, Flatscreen und PayTV. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass dieser in dritter Generation auf der Couch hockende Sozialleistungsadel plötzlich zu Leistungsträgern würde?

Gerade die Langzeit- und Niemalsbeschäftigungssuchenden ehemaligen Sozialhilfeempfänger wurden durch AlGII erheblich bevorteilt, erhalten nämlich mehr Geld und größere Eigenverantwortung.

Benachteiligt wurden diejenigen, die früher AlGII bezogen haben, also einmal gearbeitet hatten, weil die plötzlich nach kurzer Zeit abrutschen.


Was genau ist denn Deiner Meinung nach "entwürdigend" dabei?

„Duisburg“ (Pseudonym)

Ich frage mich angesichts der Diskussion eigentlich:

Haben wir nicht längst ein BGE? Es ist heutzutage doch schon möglich zu sagen, "Ich arbeite nicht" und probiere andere Lebensmodelle aus. Das erforderte eine geringfügige Auseinandersetzung mit gewissen Ämtern, aber es ist doch problemlos möglich, alle Motivationsmechanismen zu umgehen.

@``<< Hauptstadtfrau >>``

Die, von denen Du schreibst, die sind mit Bildungsangeboten nicht zu kriegen. Das ist aber eine verschwindende Minderheit und solche findet man übrigens in der ganzen Gesellschaft.
Da ist aber Hopfen und Malz schon ziemlich verloren. Die brauchen auch kein Amt und keine Qualifizierungsmaßnahmen sondern einen knallharten Sozialarbeiter vor Ort und ggf. ein Begleitgesetz, das ein BGE auch über reine Sachleistungen erfüllt werden kann. Da wäre zumindest ein Teil dieser Gruppe auf Linie zu bringen.
Diese Gruppe genießt heute längst die Vorzüge eines BGE und bei Kürzungen beschäftigen sie notfalls Anwälte und Gerichte und treiben die Kosten so in ungeahnte Höhen (weit über einen BGE-Satz) - Wirkung mehr als zweifelhaft.

Die entwürdigende Prozedur trifft eben die abgebauten Arbeitskräfte die dann in HartzIV rutschen weil sie entweder schon älter sind oder aus Berufen kommen, die praktisch weggefallen sind - wie Du schon richtig aber nur ganz leise angedeutet hast. Mit denen wird am Amt nicht viel anders umgegangen als mit den Abseilern und in der Gesellschaft erst recht nicht. - Alles Gesocks - und ein Umdenken erfolgt erst, wenn es die trifft, die so urteilen. Das Spaltungs- und Konfliktpotential wächst so stetig.
Für diese zweite Gruppe braucht es schon was anderes als einen Bewerbungskurs und Druck.
Denen würde ein BGE nicht nur das Selbstwertgefühl retten und die Motivation erhalten sondern die wären aus eigenen Antrieb bereit sich selbständig zu machen und da wären gerade dafür speziell abgestellte Kräfte wichtig und hilfreich anstatt sie mit einen HartzIV-Verfahren zu gängeln und zu demotivieren.

„Rheinstetten“ (Pseudonym)

Schon traurig, dass hier pauschalisiert wird,als wäre die größte Anzahl der Bezieher nur Gesockse.Ich behaupte, die meisten dieser Bezieher wollen arbeiten,haben aber keine Chance und werden somit degradiert-also doppelt bestraft.

@``<< Hauptstadtfrau >>`` und Interessierte

Folgenden Link möchte ich Dir/Euch ans Herz legen:

http://www.fr-online.de/wirtschaft/ermahnung-der-eu-droht-deutsche-kaufen-zu-wenig-ein,1472780,16871760.html

Das kommt davon, wenn man von untern nach oben verteilt und weil das noch nicht genug ist, gleich noch unten mit massiven Restriktionen die Mittel knapp hält und dazu noch Unberechenbarkeit schürt, in dem man Kürzungen androht.

Wie ich oben schon beschrieben hatte - wenn die einzig verbliebene Exportsäule wegbricht, stürzt das gesamte deutsche Wirtschaftsgebäude in sich zusammen und reißt halb Europa gleich mit ein.

Da wäre es allerhöchste Zeit, dass man sich mit der Einführung eines BGE beschäftigt um der Binnennachfrage wieder zu einer nennenswerten Existenz zu verhelfen und die Planbarkeit wieder herzustellen. Dass man damit auch den Spekulanten gegen Volkswirtschaften jede Menge schwere Waffen und Munition entzieht ist nicht nur ein angenehmer Nebeneffekt sondern eine existentielle Notwendigkeit.

Es hilft nichts mehr, mit den eingeengten Blick auf die paar Unverbesserlichen am unteren Rande die Staatsmacht zu demonstrieren und weil es so gut oder schlecht funktioniert das gleich auf das gesamte unter Viertel der Gesellschaft auszuweiten und dabei den Gesamtüberblick völlig zu verlieren.

Guten Morgen - wir haben die globale Wirtschaft und sind nur mehr ein Rädchen in diesem Getriebe. Da hilft es nichts, auf den sprichwörtlichen "Bodensatz" zu starren wenn es überall knirscht und kracht. Da hilft nur ein konsequenter Ölwechsel (in Form eines BGE) und straffe Regulation im Schaltgestänge (der Wirtschaft und Banken) mit einem angemessenen Ölstand um Bestand und Funktion auch weiterhin zu gewährleisten. Da mögen sich die paar "Späne" im Sumpf ruhig in frischen Öl wälzen. Sie stellten und stellen schlicht kein Problem dar.

„Schwetzingen“ (Pseudonym)

Wie ein transparent ermitteltes Existenzminimum aussieht, habe ich bereits erklärt.

Hauptstadtfrau gibt an, dass es noch diverse Sanktionen geben müsse. Das menschenwürdige Existenzminimum steht allerdings jedem Berechtigten in voller Höhe zu.

Methodische Bedarfsausblendungen sind gemäß GG unzulässig. Das Existenzminimum mit der möglichen Sanktionierungssumme wäre zu gewähren, damit Sanktionen im Einzelfall möglich sind. Und das würde sehr viele Milliarden kosten...

Dem stünde nur ein sehr kleiner Erfolg gegenüber ! Es gibt hier seelische, körperliche und geistige Krankheiten/Behinderungen zu berücksichtigen, die zu den Vermittlungshemmnissen zählen.

Die Verwaltungskosten liegen im Centbereich. Denn sie werden auf jeden Bescheid umgelegt ;-)

Da Rentner und Rentnerinnen eine Altersgrenze erreicht haben, entfallen eventuelle "Vermittlungshemmnisse" und "Sanktionen" im Vorfeld.

Und die Zahl der Rentner(innen), die nicht mehr von ihrer Rente leben können, steigt kontinuierlich an. Und hiergegen ist etwas zu tun, damit sie eben nicht in das Grundsicherungsamt im Alter müssen, obwohl sie viele Jahre lang gearbeitet haben...