Alterssicherungsmanagement oder Unsere Renten sind sicher...es kommt aber auf dessen Höhe an ! ^^

in „Politik und Weltgeschehen“

Zu diesem Thema gibt es 132 Antworten

@Mino

Halten wir fest:
1. Du kannst mir keine auf etwa 50 Mrd genaue Zahl der Kosten des jetzigen Systems liefern.

2. Deine Rechnung habe ich schon weiter oben wohl begründet widerlegt.

3. Die Modellrechnungen für das BGE über eine Zeit von 10 Jahren sind deutlich genauer als eine Hochrechnung auf Basis des heutigen Systems weil erheblich mehr Konstante darin vorkommen und die Bandbreite der Variablen schon recht begrenzt ist, womit das System BGE ziemlich frei von Seiteneffekten ist, was sich durch die Einfachheit des Systems rein logisch ergibt, wohingegen das kurieren eines komplexen Systems anhand von Symptomen erhebliche Seiteneffekte zeigt, die mittlerweile sogar lawinenartige Anzeichen zeigen.
20-30% weniger Exporterlöse, verursacht durch konkurrierende Schwellenländer reichen schon aus - und dafür gibt es nicht mal "Stellschrauben", um den Kollaps herbeizuführen.
Das BGE reduziert dagegen die Exportabhängigkeit durch die Stärkung der Binnennachfrage und die Förderung von Entwicklungskapazitäten entscheidend.

4. Wie unsicher das heutige System ist, zeigt sich an der trotz Krisen hohen Sparquote. Das ist Angstsparen nur das nützt im entscheidenden Augenblick auch nichts, so lange der Einlagensicherungsfond nicht ausreichend hoch ist und die Banken das Geld in Übersee verzocken und am Ende nichts als wertlose Papiere vorweisen können.
Bei höherer Existenzsicherheit wird der Part des Angstsparens gekappt und geht in den Konsum und dabei instinktiv in die nachhaltigere Binnenproduktion und werterhaltende Dienstleistung. Das ist -zigfach bewiesen.

„Rhein-Kreis Neuss“ (Pseudonym)

zu:


1. Muß ich nicht, du mußt in den Beweis für deine Behauptung gehen und wie du sagts habt ihr es durchkalkuliert. Mit welchen Zahlen ?


2. '[...] Man kann also die Kosten so rechnen:
80 Millionen x 17% von 1450€ = 80.000.000 x 273,75€ x 12
= 243,6 Mrd €/Jahr [...]'


Das ist die begründete Widerlegung, nee oder ? Also 273,75 EUR ist das BGE pro Monat und davon 2/3 für Kinder ?


3. Ergo die Modellrechnung rechnet mit 273,75 EUR ?


4. Ehrlich gesagt das ist wie 3. bla blubb im Bezug auf die BGE Diskussion und Flucht in Worte um dem Konkreten aus dem Weg zu gehen.


Nochmal: Mit welchen _b_edingungslosen _G_rund_e_inkommen (pro Monat/Jahr pro Nase) werden die Modellrechnungen gerechnet ohne Flucht in die vermeintlichen Welterklärungen ?

Ich werde jetzt ganz bewusst nicht auf deine Polemik eingehen, wenn du es nicht mal für nötig hältst, meine Kostenrechnung vollständig zu lesen und wenn du keine Zahlen für das jetzige System nennst - wie willst du dann vergleichen?

Sich ohne Vergleich an irgendwelchen Zahlen aufgeilen und stimmt nicht!, stimmt nicht! und Beweise! Beweise! rufen ohne selbst einen Gegenbeweis zu bringen, ist einfach nur kindisch.

Etwas mehr Ersthaftigkeit hätte ich von Dir schon erwartet.

„Rhein-Kreis Neuss“ (Pseudonym)

Also die Zahl ist unklar aber es funktioniert, alles klar ... kannst das gerne als Polemik ansehen wenn es dir hilft.

Du musst die Zahlen für das System kennen wenn du behauptest das ihr es durchkalkuliert habt.

' [...] Sich ohne Vergleich an irgendwelchen Zahlen aufgeilen und stimmt nicht!, stimmt nicht! und Beweise! Beweise! rufen ohne selbst einen Gegenbeweis zu bringen, ist einfach nur kindisch. [...]'

Was ist deine Zahl, wie hoch ist das BGE ?

Das BGE ist exakt so hoch wie das gesetzliche Existenzminimum. Darunter geht nicht und darüber wäre für die Einführung Unsinn, weil man sich der Reserven berauben würde.

Durch die flankierenden Maßnahmen ist das BGE kostenneutral. Das ist der Sinn der Modellrechnung.
Die Kennzahl ist übrigens nicht das BGE - das ist die gesetzliche Vorgabe.
Daraus resultieren dann die Kennzahlen für Steuersätze - MwSt / ESt sowie die anderer Finanzierungsquellen und die wurden dargestellt - im Bereich der möglichen Präzision.

Das mehrwertsteuerbasierte BGE-Konzept von Götz Werner ist im Übrigen genauso voll durchgerechnet und finanziert. Es eignet sich, um durch die dann gegenüber den Nachbarländern stark differierenden Mehrwertsteuersätze eher für die europaweite Einführung (es spricht eigentlich nichts dagegen) bzw macht dann flankierende Maßnahmen für den grenzüberschreitenden Warenverkehr notwendig, die in Teilen schon vorhanden sind aber dann an die neuen Gegebenheiten (über zwischenstaatliche Verhandlungen/Europagesetze bzw Verordnungen) adaptiert werden müssen.
Diese Nachteile bringen aber auch Vorteile durch die Stützung des Exports und der Binnenwirtschaft von Beginn an.

Beide Modelle, entschlossen und umfassend nach den, zum Zeitpunkt aktuellen gesetzlichen Erfordernissen eingeführt, gewährleisten nicht nur die Altersversorgung sondern setzen auch Kräfte frei für die notwenige Anpassung der heimischen Wirtschaft an die sich abzeichnenden globalen Gegebenheiten.

Kleiner Nachsatz:

Die Bankenrettung hat mindestens 3 mal so viel gekostet wie die Einführung des BGE im Vorlauf kosten würde und wurde in wenigen Stunden beschlossen.

Von dem aufgewendeten Mitteln für die Bankenrettung ist die Chance davon 30% zurückzubekommen eine ausgesprochen optimistische Annahme.
Das nur mal zu den Prioritäten der Regierung und denen, die da mitbeschlossen haben.

Die Bad Banks gibt es immer noch und die sitzen immer noch auf wertlosen Papieren und das was die HRE auf dem Gewinn im Jahr als Steuern abführt ist weniger als 1 Promille der Schulden. Das reicht nicht mal um die supergünstigen Zinsen der Bundesbank für einen Monat zu bezahlen.
Zur Anmerkung: Die Zinsen für einen geduldeten Überziehungskredit betragen für den gewöhnlichen Bürger knapp 20% im Jahr!

„Schwetzingen“ (Pseudonym)

Lieber Mino,

ich bin Urheber vom transparent ermittelten Existenzminimum. Und daran war keine Uni beteiligt oder das BMAS-Team. Nach Entscheidung vom Bundesverfassungsgericht steht fest, dass der Gesetzgeber ein solches Werk zu erstellen hat.

Die Kosten der Unterkunft mit Heizung (KDU) wird seit 1.1.2011 in tatsächlichem Umfang gewährt. Orientierungspunkt ist dabei der ortsübliche Mietspiegel im mittleren Preissegment, der noch von der Anzahl der Personen abhängt, die zur BG gehören, weil unterschiedliche Wohnraumgrößen zu berücksichtigen sind. Für Singlehaushalte sind es 45 m², für zwei Personen 60 m². Daher dürfen auch größere Wohnungen angemietet werden, wenn sie die zulässige Höchstmiete nicht überschreiten. Das bedeutet in gewisser Weise, dass Leistungsberechtigte auch in Neubauten zu finden sind, die dann allerdings weniger als wie 45 m² haben, da die Höchstmiete entscheidend ist.

Die KDU wird auf die Köpfe verteilt, die zur Bedarfsgemeinschaft (BG) gehören. Jeder bezahlt den gleichen Mietanteil, egal ob es sich um Kinder, den Haushaltsvorstand oder die Mutter handelt.

Du hast ein Bild von Picasso, ein Luxusschiff oder andere Güter mit sehr hohen Werten. Diese können Einkommen darstellen, da du sie veräußern kannst. Deine Bedürftigkeit wird überprüft, um zu vermeiden, dass du als Euronär an zusätzliches Geld kommen willst, welches nur Bedürftigen zusteht.

Anzugeben sind alle Vermögen in Geld und Geldeswert. Ein Kind erzielt Eigeneinkünfte in Gestalt von Unterhalt, Kindergeld. Dies wird bei der Regelbedarfsermittlung berücksichtigt.

So verhält es sich auch bei Rentnern und Rentnerinnen, die ihre Alterseinkünfte offenzulegen haben. Entweder erhalten sie zur Rente ein Wohngeld dazu oder sie erhalten eine Grundsicherung im Alter. Wenn ein Rentner eine Rente von 2000 € netto erhält, kann er trotzdem zum Kreis der Bedürftigen zählen, nämlich bei Schwer- und Schwerstpflegebedürftigkeit. Die Heimkosten sind mit dieser Rentenhöhe nur teilweise finanzierbar.

Eine Behörde zieht seine Einkünfte von den Heimkosten ab und gewährt dem Bedürftigen ein sogenanntes "Taschengeld", dass für die Abdeckung der persönlichen Bedürfnisse gedacht ist. So wird man heute zum Sozialfall. Die Kinder werden an den Kosten mitbeteiligt, sofern sie über genügend Masse verfügen.

Da kommen so manche auf die Idee, Demenzkranke in das nahe Ausland unterzubringen, um sich den Eigenanteil zu ersparen...

Ich betrachte dies als soziale Verfehlung. Denn Demenzkranke können sich nicht mal mehr artikulieren, dass sie das gar nicht wollen, irgendwo im Ausland untergebracht zu werden. Und so verstehen sie das Pflegepersonal nicht. Sie vegetieren nur vor sich hin, ohne die Restressourcen zu erhalten, was gerade bei der Pflege ein Schwerpunkt ist.

Die Höhe der Hilfe zum Lebensunterhalt (HLU) hängt zunächst vom Alter der Bedürftigen ab und von der Fallkonstellation. Es gibt Grundbedarfe wie den Strom, der bei Einzelhaushalten von einer Personen zu tragen ist, während sich ein Kostenvorteil im Mehrpersonenhaushalt ergibt.

Die Energieversorger sammeln Verbrauchsdaten, so dass genau mitgeteilt werden kann, wie der durchschnittliche Verbrauch bei Single- und Mehrpersonenhaushalten aussieht. Und so kann der mittige Strompreis aller Energieversorger ermittelt werden.

Die Gruppe von Gleichaltrigen ist in Bezug auf die Mittigkeit der Grundbedürfnisse von entscheidender Bedeutung. Daher ist die zeitnahe Lebenswirklichkeit zu berücksichtigen, da sich bei dem Grundbedarf von Zeit zu Zeit gewisse Wandlungen ergeben, die mit dem Fortschritt und Weiterentwicklung zu tun haben.

Früher gehörte der Fernseher und der PKW zum Luxusgut dazu. Heute klingt es unglaubwürdig, wenn es Einzelne gibt, die einen Besitz eines Fernsehers negieren.

Mino stützt sich auf meinen Quellverweis vom Datenreport 2011 des Statistischen Bundesamtes. Die Verwaltungs- und Verfahrenskosten in der Sozialversicherung sind sehr niedrig, wie sich aus meinen benannten Quellverweisen ergibt.

Es ist das Bundesversicherungsamt und die vielen Ministerien zuständig, wie beispielsweise das Ministerum für Gesundheit im Sinne vom SGB V, die alle Zahlen und Fakten offen legen.

Die Öffentlichkeitsarbeit ist sehr transparent verbestaltet. In diesem Zusammenhang habe ich um die BGE-Zahlen gebeten, die niemand veröffentlicht hat. Ich lese immer nur Text. Mein Schwerpunkt sind Bedürftige, die von dieser Grundsicherung ihre Existenz und ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen...

Und man kann wirklich froh sein, wenn man gesund genug ist, um einer Arbeit nachgehen zu können, mit der man seine Existenz selbst sicher stellen kann. Denn der Staat greift nur bei Hilfebedürftigen ein und nicht bei Wohlhabenden. Und so sind einige Beregelungen notwendig, wenngleich ich von den Sanktionierungen nichts halte, die letztlich fruchtlos sind.

Danke Alphamännchen für Deine aufschlussreiche Darlegung der aktuellen Situation im Sozialsystem und auch dem was manche Menschen in ihrer sozialen Verantwortung daraus machen.

Die Abschiebepraxis von Demenzkranken in Heime und auch in Heime ins Ausland ist so ziemlich das Übelste was mit älteren Menschen passiert. Kurz vor der Entmündigung wird der kranke Mensch geradezu genötigt, sein Vermögen zu übergeben und dann wird sofort er entmündigt und ins Heim abgeschoben.
Gerade selbst erlebt - eine Frau wurde in ein Heim abgeschoben obwohl ihre ebenerdige Wohnung auf Lebenszeit gesichert war und sogar eine Pflegekraft bereit war, sie rund um die Uhr zu versorgen weil die dort wohnen konnte. Inklusive Versorgung wäre das kostengünstiger als das Heim gewesen aber die Angehörigen wollten sie außer ihrem Blickfeld haben. Selbst das Heim im Ort war ihnen zu nahe. Da wäre seitens der übrigen Ortsbewohner womöglich ein Verpflichtungsdruck entstanden, die Mutter zu besuchen.

Ich kann gar nicht so viel essen wie ich kotzen möchte.

Moral von der Geschicht: Selbst wenn Deine Rente sicher ist, kannst Du nicht sicher sein, dass Du sie auch genießen kannst wenn es die böse Verwandtschaft nicht will.