Automatisch Organspender/in? Forum für Dicke

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Das Thema ist immer aktuell, jetzt kommt der Vorschlag, und es formieren sich Unterstützer in der Politik, das :

“Widerspricht man nicht oder trifft keine Entscheidung, soll man als Spender registriert werden. Vor einer Organentnahme soll der Arzt zusätzlich den nächsten Angehörigen fragen müssen, ob diesem ein schriftlicher Widerspruch oder ein der Entnahme entgegenstehender Wille bekannt ist.“

Wie steht Ihr dazu? Ich finde das jeder zu Lebzeiten erstmal kein Spender ist. Einfach jetzt den Einspruch umdrehen, wenn Du das vergisst bist Du Spender, ist schon fast Enteignung und Täuschend.

In fast jeden Vertrag den man so im Leben abschließt, musst Du einwilligen um Vertragswirksam zu sein, hier genau umgekehrt.

Wie steht Ihr dazu?
Ich befürworte das schon lange, und habe kein Verständnis dafür Organspende überhaupt abzulehnen.





Wer von denjenigen die dagege sind, ist den so konsequent lieber zu sterben als ein Spenderorgan zu empfangen?
Da ich einen Organspenderausweis habe ist es mir ehrlich gesagt egal. Wenn ich tot bin brauch ich meine Organe nicht mehr.

Es wäre ja ein bekannter Fakt und es gibt ja das Recht, dem zu Widersprechen...warum also nicht. "Vergessen" naja...demjeningen wird es dann einfach auch nicht wichtig sein, bzw egal und als letztes Instanz entscheiden ja immer noch die engsten Nahestehenden mit, gerade wenn es um den Zustand offiziell Hirntod geht...ich denke, es ist ein Versuch gegen die allgemeine Faulheit, sich mit diesem Thema zu befassen, anzugehen, die ja dazu führt, dass es zu wenige Spenderorgane gibt...die meisten, die keinen Ausweis haben, haben den oft ja nicht, weil sie eine Organspende ablehnen, sondern weil sie sich nicht mit dem Thema befasst haben....ich finde es also in Ordnung.
Es gibt auch Menschen, die beides ablehnen müssen...
"Wer von denjenigen die dagegen sind, ist denn so konsequent lieber zu sterben
als ein Spenderorgan zu empfangen?"

@Erich Zann
Das ist super auf den Punkt gebracht.

Ich habe seit langem einen Spenderausweis. Wenn ich tot bin, brauche ich meine Organe nicht mehr und wenn es hilft, dann sollen sie auch schnell und ohne große Debatten ans Ziel kommen.
M.E. ist der Vorschlag vernünftig. Einer Organspende zu widersprechen, egal aus welchem Grund, dürfte kein Problem sein.
In Deutschland fehlen ständig Spenderorgane, weil es zu wenig Spender gibt. Man könnte so dieses Dilemma zumindest verkleinern. Ich bin dafür!
Ein Schulfreund von mir würde nicht mehr leben, hätte er nicht letztes Jahr ein Spenderherz bekommen.
Jemand, der kein Organspender sein will (obwohl er könnte), der würde von mir auch kein Organ bekommen, falls er mal eins bräuchte. Ich bin für Fairness.
Aber ist dieser Gesetzesvorschlag nicht eine Bevormundung? Immerhin sagt dieser Vorschlag, man muss Wiedersprechen, ansonsten bist Du Spender.
Momentan entscheidet man per Ausweis, das man und ggf was man entnehmen darf.
Es geht um Geld, viel Geld. Schürrt das nicht den Organhandel erst recht an? Hast Du besondere Eigenschaften, die selten sind, bist Du heiß begehrter Spender, wenn Du nix geschrieben hast.
Würde ich mit Hemmungen Nachts über die Strasse gehen....
Wenn ich tot bin,benötige ich meine Organe nicht mehr. Alles,was noch zu gebrauchen ist,werde ich mit Freude spenden. Danach werde ich eh in den Ruhewald ziehen.
Ich besitze seit über zwanzig Jahren einen Organspendeausweis.
Dieser neue Gesetzesvorschlag ist meiner Meinung nach sehr sinnvoll.
Viele sagen ,sie möchten spenden. Aber leider tragen viel zu wenige einen Ausweis bei sich.
@Rudi "Hast Du besondere Eigenschaften, die selten sind, bist Du heiß begehrter Spender, wenn Du nix geschrieben hast. Würde ich mit Hemmungen Nachts über die Strasse gehen...."......woher wissen die dass?
Ich habe die Berichterstattung nicht verfolgt, daher die Frage.