🤔 das Bild zeigt auch ganz genau die Beschaffenheit der Atmosphäre. Es ist interessant 🤓 eine Luftschicht liegt wie ein Brett über der anderen. Beides homogene Massen unterschiedlich dichter Luft ohne Austausch, aber mit soviel Reibung, dass die erzeugte Energie an Kilowatt im Jahr gleich drei Städte so groß wie Petersburg mit Strom versorgen könnte, wobei alle noch einen Replikator in jeder Komunalka stehen hätten ☝️ und sich die Städte im Weltraum befinden würden.
Rosi - vielleicht solltest Du das mit dem LSD besser lassen.
Grundsätzlicher Optimismus ist essenziell. Nur der Weitblick, die Betrachtung der Welt und die Ereignisse aus mehreren Perspektiven sowie das Fehlen von Kleingeist, Spießertum und Pessimismus bringt die Menschen weiter.
Ahh - Zeit der Kalendersprüche, ja? Nun denn ...
Nur die Unzufriedenen schaffen Veränderungen, die Zufriedenen haben daran kein Interesse.
Kalendersprüche?
Ich habe früher in der Schule gelernt, Dinge kritisch zu hinterzufragen.
Unzufrieden sind einerseits Menschen, die ganz reale Sorgen haben, diese zum Ausdruck bringen und dafür öfter belächelt werden von Menschen aus dem akademischen, "progressiven" Milieu, denen es materiell meist an nichts mangelt, die aber dennoch unzufrieden sind, weil sie die Gesellschaft nicht in ihrem Sinne formen können und immer noch nicht einsehen wollen, dass Belehrung nicht funktioniert. Sahra Wagenknecht hat dies in ihrem Buch Die Selbstgerechten sehr gut beschrieben.
Ja guck, YnL, dann ist mein Spruch doch ganz in Deinem Sinn, oder?
Btw - Sahra Wagenknecht hat den Titel ihres Buches "Die Selbstgerechten" ganz sicher auch autobiographisch gemeint. Denke ich.
Nur weil Frau Wagenknecht nicht aus einfachen Verhältnissen stammt ändert das nichts an ihren wahren Aussagen und das Vorhalten des Spiegels in Richtung ebenjener Kreise, die sich für moralischer halten.
Falls ich mal das Bedürfnis haben sollte mir erklären zu lassen, wie sich Wagenknechts marxistische Ideologie in einen harmonischen Kontext mit der rechtsnationalen Programmatik der AfD vereinen könnte, werde ich Dich fragen, YnL. Du musst mir das dann erläutern.
OK ich komme ein anderes Mal gern darauf zurück auch scheinbar Widersprüchliches zu beschreiben. 😉
„Weimarer Land“ (Pseudonym)
Lieber DER_Flip,
zunächst einmal: Dass deine Familie unter einer faschistischen Diktatur gelitten hat, ist tragisch und verdient Respekt. Darüber werde ich weder scherzen noch diskutieren.
Gerade deshalb wundert mich aber ein wenig, dass du meine eigentliche Anmerkung so elegant umschifft hast.
Meine Frage war nicht, ob man die Zitate mit Tante Google finden kann. Nach dieser Logik könnte man jede wissenschaftliche Arbeit künftig mit dem Literaturverzeichnis "Einfach mal googeln" abschließen.
Meine Frage war, warum du die Zitate als Beleg präsentierst, ohne die Quellen direkt zu nennen und ohne zu erläutern, welche Schlussfolgerung daraus konkret folgen soll.
Denn zwischen:
"Person X hat etwas Problematisches gesagt"
und
"Deshalb ist die politische Bewertung einer gesamten Partei geklärt"
liegen noch ein paar argumentative Zwischenschritte.
Was die Causa Gauland betrifft: Ja, ich erinnere mich durchaus daran. Allerdings erinnere ich mich auch daran, dass politische Debatten meist etwas komplizierter sind als die Kurzfassung "Skandal damals = Diskussion beendet heute".
Besonders sympathisch finde ich übrigens deinen Hinweis auf den Sarkasmus. Er beruhigt mich. Ich hatte kurz befürchtet, du würdest tatsächlich glauben, ein Quellenverweis sei inzwischen eine Unterart des Suchmaschinenmarketings.
Zur Antifa-Frage: Ich habe weder behauptet, die Antifa sei ein eingetragener Verein, noch dass sie einen Vorstand mit Kassenwart und jährlicher Mitgliederversammlung besitzt.
Allerdings ist "hat keinen Vorstand" ungefähr derselbe Beweis dafür, dass es sie nicht gibt, wie "hat keinen Vorstand" beweist, dass es keine Hooligans, Klimabewegungen, Hausbesetzer, Reichsbürger oder Internetforen gibt.
Kurz gesagt:
Ich kritisiere nicht deine Zitate.
Ich kritisiere die Angewohnheit, Zitate aneinanderzureihen und sie anschließend als selbsterklärenden Beweis zu behandeln.
Ein Argument wird nämlich nicht dadurch stärker, dass man drei Ausrufezeichen und einen Hitler-Bezug danebenstellt.
Es wird stärker durch Quellen, Kontext und Schlussfolgerungen.
Und genau dort würde mich deine Argumentation weiterhin interessieren.....
„Weimarer Land“ (Pseudonym)
Lieber Justme1955, so kompliziert ist das gar nicht. 😊
Wagenknecht ist heute längst keine klassische Marxistin mehr, genauso wenig wie die AfD nur aus Rechtsnationalisten besteht. Trotzdem gibt es Themen, bei denen beide ähnliche Positionen vertreten – etwa bei der Kritik an der EU, an der Globalisierung oder an der aktuellen Migrationspolitik.
Das bedeutet aber nicht, dass beide dieselbe Ideologie haben. Die einen kommen eher von links und argumentieren sozialpolitisch, die anderen eher nationalkonservativ. Dass unterschiedliche politische Lager bei einzelnen Themen zu ähnlichen Schlussfolgerungen kommen, ist in einer Demokratie nichts Ungewöhnliches.
Man muss nicht alles mögen, aber man sollte schon unterscheiden zwischen ähnlichen Forderungen und gleichen Weltanschauungen.
Da muss ich Ihnen zustimmen.
„Naumburg“ (Pseudonym)
Im Spielethread wurde kurz das Thema Gesundheitsreform gestreift.
Was denken sich unsere Politiker da eigentlich? Entlastungen und Sparmaßnahmen zu Lasten der Bürger?
Die Zuzahlungen für Medikamente sollen steigen.
In der Pflege wird es ganz düster aussehen. Habe das Gefühl, dass es besser wäre, tot umzufallen als auf Hilfe angewiesen zu sein.
Der Eigenanteil fürs Heim soll steigen. Liegt jetzt in unserer Gegend schon bei 3000 Euro. Die jetzt in den Heimen sind bekommen Ängste. Der Pflegegrad 1 soll ganz abgeschafft werden. Die Schwellenwerte erschwert ein einstufen in die Pflegegrade.
Ich vermute, dass ab nächstes Jahr die Sozialfälle steigen werden und man sich als Angehörige(r) überlegen muss, ob ich meine Eltern / Großeltern ins Heim gebe. Da gehen ganze Existenzen bei drauf.
Aber Hauptsache es fließt genügend Geld ins Ausland. Diese Regierung wird es nicht mehr lange machen.
Meine Meinung: Die Realität wird die jetzigen Regierungsverantwortlichen sehr bald einholen. Dass ein wohlhabendes Land seine Bürger, vor allem Kassenpatientien besonders im fortgeschrittenerem Alter, die jahre- jahrzehntelang einzahlten, dermaßen im Stich lässt, ist ein Hohn,
während Geld in intransparenten Kanälen von dubiosen, nach außen hin sich als "Demokratieförderer" gebarenden NGOs, also Nichtregierungsorganisationen versickert und Entwicklungshilfe in aller Welt verteilt wird ohne Gewährleistung dass es auch bei Bedürftigen ankommt.
Generell sollte das Gesundheitssystem wieder hauptsächlich in staatlicher Hand liegen wie noch in den 90er-Jahren, wo es
- keinen Zeit- und Entlassungsdruck in Kliniken gab
- Patienten mehr Zeit zur Genesung hatten,
- längere und persönliche Arzt Patientengespräche
und leichteren Zugang zu Reha und Kursen gab
Und der überbordende bürokratische Aufwand für Haus- und Fachärzte nicht so hoch und umfangreich war
An der Stelle wäre ich auch dafür die GKV als staatliche Sozialversicherung für alle Bürger verpflichtend einzuführen. Es müssten alle, auch Beamte und Selbstständige in die GKV einzahlen. Sonderleistungen wie die Beihilfe können als private Zusatzversicherung realisiert werden. Aber die Grundversorgung müsste für alle gleich und verpflichtend sein in meinen Augen.
Wenn dann noch jemand Krankenhaustagegeld oder Chefarzt Behandlung haben möchte steht es denjenigen ja frei sich über die GKV Leistungen hinaus zu versichern.
Genau so ich stimm dir zu Kurvenfan.
@Kurvenfan
Die meisten Leute, die im Gesundheitswesen arbeiten, fordern das von der Politik schon seit Ende der 90er Jahre - genauso müsste es generell bei allen Teilen der Sozialversicherung sein, damit unser System weiterhin bestehen kann. Leider tut sich da, bis auf einen gelegentlichen Aufschrei gar nichts.
@ Sirona
Verstehen kann ich das auch nicht, dass das von der Politik so lange und so plump ignoriert wird.
Ich stimme dir auch zu, dass das ebenso für Pflege- und Rentenversicherung gelten sollte.
Diese Grundversicherungen sollte und müsste jeder Bürger egal welchen Standes zahlen. Alles was darüber hinausgeht kann man privatwirtschaftlich regeln.
Das wäre eine faire Sache, zumal der Staat ja auch die "verarmten Reichen" bei Bedarf mit auffängt. Es ist auch nicht einzusehen, dass sich nur ein Teil der Bevölkerung, der alles nun mal gleich vom Gehalt abgezogen bekommt, am Sozialstaat beteiligt und Vielverdiener und Beamte das nicht müssen.
Seit wann interessiert es die Regierenden, was das dumme Volk denkt? Der Pöbel ist doch nur dazu da, einen zu wählen.
Inzwischen ist die Mehrheit für ein Tempolimit, gegen die Zeitumstellung und für eine verpflichtende gesetzliche Krankenkasse, in die alle einzahlen.
Aber Hauptsache die Diäten und Pensionen stimmen und sind mehrfach überhöht. Der Rentner soll gefälligst Flaschen sammeln oder mal einen Fastentag einlegen.
„Naumburg“ (Pseudonym)
Bei der nächsten Wahl wird es den Denkzettel geben und die ist m. E. nicht
erst in drei Jahren.
Kein Wunder das die Kassen leer sind. Milliarden gehen ins Ausland. Flüchtlinge werden gleich ins Sozialsystem aufgenommen ohne eingezahlt zu haben.
Jetzt wird das Bürgergeld umbenannt in Neue Grundsicherung mit verschärften regeln. Das wäre noch ein weiteres Thema. Bei denen die schon nichts mehr haben wird dran rum geschraubt. Sicher wird da auch Schindluder betrieben aber es betrifft auch die, die hier Jahrzehnte gearbeitet haben und ihren Job verloren haben.
Denn das will keiner von denen da oben wahrhaben, nur immer Druck und Ängste schüren. Es gibt schlichtweg nicht genug Arbeit für alle. Gestern noch gehört, wir haben die schlimmste Pleitewelle seit 20 Jahren nicht mehr. Wundert mich auch nicht wirklich.
Na klar,
bei den Ärmsten zu sparen ist ja auch am einfachsten. Die Reichen haben Geld und Anwälte, die würden dagegen vorgehen.
„Es ist dem Untertanen untersagt, den Masstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.“
Friedrich Wilhelm I. Kurfürst von Brandenburg
„Weimarer Land“ (Pseudonym)
Lieber Kurvenfan,
Ich sehe das etwas anders. Die Forderung, alle Selbstständigen und Unternehmer verpflichtend in die gesetzliche Rentenkasse einzubeziehen, klingt auf den ersten Blick gerecht, hat aber erhebliche Schattenseiten.
Viele Selbstständige tragen bereits heute das volle unternehmerische Risiko, finanzieren ihre Altersvorsorge eigenverantwortlich über Immobilien, Wertpapiere, Betriebsvermögen oder private Rentenmodelle. Würden sie zusätzlich zur gesetzlichen Rentenversicherung verpflichtet, entstünden oft hohe laufende Kosten, ohne dass ihnen daraus ein angemessener Mehrwert entsteht.
Besonders für kleine Betriebe, Existenzgründer und Einzelunternehmer können mehrere hundert Euro zusätzliche Pflichtbeiträge pro Monat eine erhebliche Belastung sein. Geld, das dann nicht mehr für Investitionen, Innovationen, Rücklagenbildung oder die Schaffung von Arbeitsplätzen zur Verfügung steht.
Hinzu kommt, dass Unternehmer anders als Arbeitnehmer keinen Arbeitgeber haben, der die Hälfte der Beiträge übernimmt. Sie müssten den gesamten Betrag selbst tragen. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten kann das die Existenz eines Betriebs gefährden.
Wer unternehmerische Eigenverantwortung fordert, sollte den Menschen auch zutrauen, ihre Altersvorsorge selbst zu gestalten. Missbrauch und Altersarmut kann man gezielt bekämpfen, ohne gleich alle Selbstständigen in ein starres Pflichtsystem zu zwingen.
Mir scheint, dass in solchen Diskussionen oft übersehen wird, dass Unternehmer nicht nur für sich selbst verantwortlich sind, sondern häufig auch für ihre Mitarbeiter, deren Arbeitsplätze und die wirtschaftliche Stabilität ihrer Betriebe. Zusätzliche Pflichtabgaben lösen nicht automatisch die Probleme der Rentenkasse – sie schaffen mitunter nur neue.
@Saphirus: 🤦♀️.....das hättest auch mal eher hervorkramen können 😂....jetzt ist alles klar 👍😁