Die deutsche Sprache hält etliche Stolperfallen parat, hier eine davon..

in „Rundum Leben“

Zu diesem Thema gibt es 50 Antworten

„Gummersbach“ (Pseudonym)

Die deutsche Sprache hält etliche Stolperfallen parat, hier eine davon..

Böse Missverständnisse beim ersten Date..

Das beinahe perfekte Date.

Es war ein schöner sonniger Samstagabend,
man traff sich in einem netten italienischen Restaurant,
saß in einer kleinen gemütlichen Nische an einem schönen Tisch.

Alles lief gut,
man verstand sich,
schwamm auf einer Wellenlänge,
hat miteinander viel gelacht,
sich aber auch gut ernsthaft unterhalten,
man genoß das Essen,
und das vorzügliche Dessert.
Dann beim abschließenden Cappuchino
stellte sie noch eine Frage:
„ Was ich dich fragen wollte, hast du Kinder?“

Ein kurze Überlegung,
es war so schön gewesen, anlügen wäre nun unfair gewesen.
Und darum gab es die ehrliche Antwort auf die Frage die ich verstanden hatte:

„ Ja, ich hasse Kinder“

Gesichtszüge entglitten,
Date Ende..
Geldbörse um 56,75€ erleichtert..

„Bad Zwischenahn“ (Pseudonym)

Hat das nicht eher etwas damit zu tun, daß sie/er falsch gehört hat?

„Bielefeld“ (Pseudonym)

Jau, fatkat! "Der weiße Neger Wumbaba" - absolut genial! :o)

Der Eingangspost erinnert mich an ein Gespräch zweier Teenies neulich im Bus:
"Sach´ ma, magst du Kinder?"
" Joah, aber ich schaff´ kein ganzes...!"

„Alsdorf“ (Pseudonym)

Ich sitz hier grade breit grinsend vorm läppi..ihr seid echt süüüüß :-D

„Schwyz“ (Pseudonym)

Für mich klingt das eher wie ein Erfahrungsbericht des Threaderöffners...

„Amberg-Sulzbach“ (Pseudonym)

@gnatterton: den spruch bringt mein kerl auch regelmäßig. =))
leute, die ihn nicht kennen, sind sich dann gerne mal nicht so ganz sicher, ob das nun ernst gemeint ist oder nicht, hehe...
und junge mütter tendieren dann gerne dazu, ihre kinder aus seiner reichweite zu schaffen. vorsichtshalber.

Also ehrlich, wer fragt denn ob man Kinder haßt ? Andererseits sind so die Fronten geklärt und dem Ergebnis nach zu urteilen wäre ja eh keine Beziehungsbasis vorhanden gewesen.
Insofern waren die 56,75€ vielleicht gar nicht so falsch investiert...
Aber natürlich gibts, wie in anderen Sprachen auch, gefährliche Fallen im Deutschen. Z.B.: "komm wir essen Oma", hier können Satzzeichen Leben retten.....

„Bayern“ (Pseudonym)

Also mir sind grad auch etwas die Gesichtszüge entglitten. Wer nimmt denn ernsthaft an, dass er gefragt wird, ob er Kinder hasst??? Wouw...

„Sehnde“ (Pseudonym)

... es gibt sie aber Tatsache, diese "Mißverständnisse"- ein sichtlich alter Mann steigt in die Bahn ein, als gut erzogener Mensch räume ich meinen Platz und biete ihn dem alten Mann an mit den Worten"Bitte, setzen Sie sich" , darauf kam eine sehr trockene Antwort "nein Danke- habe 20Jahre gesessen" upps !

„Mansfeld-Südharz“ (Pseudonym)

Magst Du Kinder? Ja gerne, am liebsten mit Sahne

@spass
Sofort prüfen ob Du noch alle Wertsachen bei Dir hast.

Ich finde es oft erstaunlich wenn ich sehe wie häufig Maße und Masse verwechselt werden so schnell eine völlig neue Bedeutung nur weils an der Rechtschreibung mangelt.

Lehrer und leerer so die typischen Grundschulfehler. Gerade im Net liest man sowas verstärkt, ist ja nicht schlimm wenn einer das nicht weiß, nur leider prägen es sich die Kids dann falsch ein und dann schimpfen die Erwachsenen weil die Kultur den Bach runter geht.... irgendwo beißt sich die Maus da in Schwanz.

„Bad Zwischenahn“ (Pseudonym)

... Hund... :-O)

„Rödermark“ (Pseudonym)

Meine Favoriten der Rechtschreibung / Grammatik (hängt hier zusammen) sind "dass" und "das". Da kann man einen Kreuzzug führen und es bringt - nichts.

Hier würde ich sagen: Das mit der Sache "Hast du Kinder?" ist mal ganz dumm gelaufen, wenns so passiert wäre. Da ist im Gehirn eine Schaltung irgendwie mal "falsch" verlaufen, was die Bedeutung betrifft. Denn die Frage ist normalerweise mit dem "hast" und nicht "hasst" gemeint. Wobei die Aussprache allerdings, und das ist der Punkt, hier stimmlos (also hart) ist bei dem "s-Laut" in "hast" und das wirkt hier wie "ss". Hinzu kommt, dass es bei "hast" und "hasst" keinen Unterschied in der Kürze des Vokals gibt und man tatsächlich erst einmal lernen muss, wann was geschrieben wird bzw. wann was aus dem Kontext gemeint ist.
Man kann allerdings, um es klarer zu machen, bei "hasst" noch ein wenig mehr Schärfe ins "ss" legen. Nicht übertrieben, aber doch spürbar. Dann wirds deutlicher.

„Gummersbach“ (Pseudonym)

Im Grunde ist zwischen beiden Wörtern kein Unterschied zu hören.. Aber es wird sicherlich Leute geben die das ganz ganz ganz ganz ganz sicher genau raushören... Ich geh dann mal grad derweil mit der Gießkanne draußen Milch schüppen.

„Mansfeld-Südharz“ (Pseudonym)

Kleiner Bach ist ne Pfütze oder ein Malheur Glückssucher *gg*

Ne bei uns heisst es Maus.
Mit Katze kannte ich das nicht.

„Schwyz“ (Pseudonym)

Ich bin der Meinung, dass das was man hört, bzw. zu verstehen glaubt, auf die eigene innere Einstellung hindeutet. Jemand der Kinder liebt, hätte (vermutlich) so eine Frage nicht falsch verstanden, bzw. nicht in so einer Weise interpretiert...

„Mansfeld-Südharz“ (Pseudonym)

Richtig. Das kommt noch dazu

„Wedel“ (Pseudonym)

....ganz so wie der gute alte Spruch : ich bin gut zu Vögeln ! Wer das falsch versteht .......*schmunzel

„Schweiz“ (Pseudonym)

... Immerhin hast du dir das Trinkgeld gespart ... Grins ...

„Bayern“ (Pseudonym)

ich bin gut zu vögeln.... ich brech zusammen....
oder der ist noch gut: Heut bin ich aber gut drauf!
Und drunter erst!! *prust*
sorry bitte gern wieder zurück zum Thema :-))

„Gummersbach“ (Pseudonym)

Würde ja sagen wer da das falsch versteht wollte das auch in dem Moment.. Ich hätte gesagt das ich nen Wellensittichvogeltier hab...

@gnatterton:
*loool*

@glückssucher:
Nicht nur Satzzeichen können an der richtigen Stelle Leben retten, sondern auch die korrekte Rechtschreibung, nicht zu vergessen die doppelte Belegung eines Begriffes für mehrere unterschiedliche Dinge oder auch Bezeichnungen, die ihrem Namen nach durchaus für Verwirrung sorgen können bezüglich ihrer Herkunft oder Machart... ;o)