„Mechernich“ (Anonymer Beitrag)
Wir stehen vor der Aufgabe unser Haus sicher vor kleinen Krabblern und fiesen Stechmücken zu machen.
Der Markt gibt viel her, da ist guter Rat teuer.
Was sind eure Empfehlungen, womit kommt ihr am besten klar? Wir schwanken zwischen herkömmlichen Alurahmen, die sollen aber total schlimm im Zusammenbau sein. Dann gibt es von Tesa wohl neuerdings so einen Rahmen, den man wie Teleskopschienen einfach nur passend schiebt und dann ins Fenster klickt?
Flexiklickrahmen kann man auch noch kaufen, die sollen zudem auch extrem dünn sein und in wirklich jedes Fenster passen.
Die richtig teuren Varianten lohnen sich nicht für uns weil wir nicht länger als wenige Jahre hier wohnen werden. Dafür möchten wir keinen vierstelligen Betrag ausgeben.
Ich hoffe jemand kann uns helfen.
„Tübingen“ (Anonymer Beitrag)
Also ich hab schon fast alles probiert ( was angeführt wurde) . Leider war ich mittelfristig mit allen Sachen unzufrieden. Hab mir dann von verschiedenen Firmen in der Nähe einen Kostenvoranschlag machen lassen und mir dann alles zusammen machen lassen . Im Endeffekt hat es ca 500 Euro mehr gekostet als die Varianten , die man selber montiert . Diese Investition hat sich für mich absolut gelohnt . Seit 3 Jahren bin ich total zufrieden damit.
Aber vielleicht gibts ja noch andere Erfahrungen?
Viel Glück auf jeden Fall 👍🏼
„Nürnberg“ (Anonymer Beitrag)
Stimme Tübingen voll zu. Ich habe auch mit dem üblichen Kram aus dem Fachhandel herumexperimentiert. Nichts fand ich akzeptabel. Bin dann zum hiesigen Schreiner und der hat mir für alle Fenster die Fliegengitter eingebaut. Teuer? Klar! Aber das war mir jeden Cent wert.
Wenn ihr nur wenige Jahre dort wohnen wollt, vllt sogar als Mieter, dann würde ich den Vermieter fragen, ob er seine Immobilie/Wohnung aufwerten möchte und solche Fliegengitter anbringen lässt. Er kann solche Sachen steuerlich absetzen. Wäre ein Versuch wert.
„Bad Homburg“ (Anonymer Beitrag)
Was hat denn sowas ungefähr gekostet @Tübingen & @nürnberg?
„Greven“ (Anonymer Beitrag)
An den Fenstern habe ich keinen besonderen Schutz, obwohl die im Sommer ständig gekippt sind. Kein Problem. Allerdings wohne ich auch nicht direkt am Wald. Im ländlichen Umfeld ist es sicher schwieriger.
Da aber meine Balkontüre im Sommer praktisch ständig sperrangelweit offen ist und ich gerne Besuch von allen Insekten dieser Welt in der Wohnung hatte, hat mir eine Freundin einen ganz einfachen und dezenten "Fransen-Vorhang" von einem Billig-Geschäft (Poco od. Action) mitgebracht für ca. 7 Euro. Ist mit Klettband an der Außenseite des Türrahmens festgeklebt und hält schon das vierte Jahr. Die Schutzwirkung ist hervorragend und wenn ich die Fransen mal offenhalten will, gibt’s seitlich einen kleinen Haken und eine selbstgehäkelte Schlaufe dazu. Passt!
„Nürnberg“ (Anonymer Beitrag)
@Greven: mit Fransen hast du auf dem Land keine Chance😉, stimme also zu.
@BadHomburg: also, das kommt natürlich drauf an, ob du tiefe Fenster hast oder nur die normalen Fenster. Ich habe für 3 tiefe Fenster und 6 normale Fenster um die 2000 Euro bezahlt Vor-Corona-Preise). Heute zahltst du deutlich mehr. Das Material ist äußerst stabil. Ich hab sie ganzjährig drin, sauge sie 2-3x im Jahr ab und fertig. Die Dinger sind top. Den Einbau gab's auf Freundschaftsbasis, aber das bekommt man auch selbst hin.
„Burgenlandkreis“ (Anonymer Beitrag)
Wieder so ein Thread, bei dem ich denke, ich passe nicht mehr in diese Welt. 2.000€ für Insektenschutz bei neun Fenstern? Man könnte auch Rollenware und Klettbänder nehmen, oder? Kostet keine hundert Euro. klebt man selbst ein - fertig.
Und warum man so was anonym macht - das versteh ich sowieso nicht.
„Warburg“ (Anonymer Beitrag)
Und warum man so was anonym macht - das versteh ich sowieso nicht.
Das frage ich mich bei den meisten anonymen Themen??
„Bad Homburg“ (Anonymer Beitrag)
"Rollenware und Klettbänder nehmen" Nein, das hält nicht besonders. Die günstigen Varianten habe ich auch schon durch.
Aber so 200-250€ pro Fenster mit Einbau vermutlich ist halt schon ne Hausnummer. Ich überlege aber auch, ob ich mir das mal für ein paar Fenster gönne.
„Mechernich“ (Anonymer Beitrag)
Vielen Dank für die Rückmeldungen.
Wir werden hier bestenfalls noch 2,5 Jahre wohnen, deswegen kommen die wirklich guten, aber eben teuren Lösungen für uns dort nicht in Frage.
Ich denke, wir werden einfach mal einen bunten Mix kaufen und schauen, mit welchem Modell wir am besten fahren.
Der Vermieter ist leider raus, der möchte so wenig wie möglich investieren und sieht Insektenschutz als Mietersache.
„Emsland“ (Anonymer Beitrag)
"Rollenware und Klettbänder" halten bei mir jahrelang, wenn ich die Fenster richtig vorbereite. Quasi so lange, bis das Gewebe der UV-Strahlung nachgibt und bei Berührung leicht reißt. Alte Rollenware raus, neue rein, die Klettbänder sind ja noch da. Fertig für die nächsten drei oder vier Jahre.
„Karlsfeld“ (Anonymer Beitrag)
Genau so 👍, bei mir ist das mit der Güstig-Variante auch kein Problem. Da man nur beim ersten Mal die Klettstreifen einklebt, ist das auch nicht sonderlich kompliziert, wenn der Stoff ausgetauscht wird. Man sollte es nur für den besseren Halt ein bisschen mit ner Bürste einarbeiten. Und es macht definitiv auch seinen Job.