Rauchverbot in Parks, Cafés und Biergärten
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Rundum Leben

Erstellt von einem Mann oder einer Frau
14.06.2019
Vorläufiges Fazit:

wenn es denn klappen soll, wäre die Hoffnung auf ein wenig Rücksichtnahme angebracht. Allerdings haben sich auch schon einige Raucher hier geäußert, dass Rücksicht nehmen so gar nicht ihr Ding ist.

Übrigens, danke 68er, genauso hatte ich Dich eingeschätzt.

In einer Gesellschaft in der Rücksichtnahme zunehmend mit Schwäche zeigen (= Looser sein) gleichgesetzt wird, wären getrennte Bereiche als Idee ein gangbarer Weg. Allerdings nur bedingt ideal, je nach Windrichtung.

Auch nicht schlecht wäre es wenn sich Raucher an schon bestehende Rauchverbote halten würden, aber darauf kann man lange warten.

Darauf ein dreifaches Gift Gift Hurra.
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
13.06.2019
"Ob es jetzt zynisch ist zu sagen Augen auf bei der Berufswahl - wenn ein Lokal das anbietet weiß man das spätestens im Bewerbungsgespräch und kann sich dort ja entscheiden ob man das für sich akzeptieren kann oder nicht."

Und wenn man diesen Job dann DENNOCH gebraucht hat und keinen anderen bekam? Früher gab es KEINE rauchfreien Gaststätten o.ä.
Vielleicht hat man auch den Beruf ergriffen, als man noch Raucher war und kann dann nicht mehr so einfach wechseln.
Oder wenn man vom Arbeitsamt dorthin entsandt wurde. Das was anderen zugemutet werden konnte, das konnte dann auch einem Arbeitslosen zugemutet werden.
Bei all dem spreche ich von der früheren Gesetzgebung.
Wir hatten für die wenigsten die Situation, dass sie einfach mal so zwischen einer rauchfreien Gaststätte als Arbeitsplatz oder einer für Raucher entscheiden konnten.
Und da du ausschließlich von öffentlichen verkehrsmitteln und behörden sprichst, meinst du auch andere Arbeitsplätze? Also, ich weiß ja nicht wie das bei dir war, aber ich hätte überhaupt nirgends arbeiten können, wenn ich solange gesucht hätte, bis ich einen rauchfreien Arbeitsplatz gefunden hätte - und ich hab schon in den verschiedensten Berufen gearbeitet.
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
13.06.2019
@93 ich gebe dir vollkommen recht, das sowas bei öffentlichen verkehrsmitteln und behörden ein unding ist dort im gebäude zu rauchen.

Ob es jetzt zynisch ist zu sagen Augen auf bei der Berufswahl - wenn ein Lokal das anbietet weiß man das spätestens im Bewerbungsgespräch und kann sich dort ja entscheiden ob man das für sich akzeptieren kann oder nicht.
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
13.06.2019
Eigentlich ist nun auch alles gesagt, oder ?

Mir scheint, der Schlüssel liegt in der gegenseitigen Rücksichtsnahme und Toleranz......sprich :
In der Kommunikation und Konfliktlösung.
Ob Verbote zur Einsicht beitragen ? Ich zweifel daran.

Gaffen bei Unfällen mit Verletzten und Toten und Filme davon hochladen ist auch verboten. Scheint aber zahlreiche Menschen trotzdem nicht davon abzuhalten. Obwohl sich jeder in der Rolle des Verletzten und Leidtragenden sehr unwohl und hilflos fühlen würde.
Nachdenken und sich Gedanken um seine Mitmenschen zu machen und ggf Rücksicht zu nehmen........dies scheint "unmodern" geworden zu sein.
Meiner Meinung nach liegt da der Schlüssel für viele Problemlösungen.
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
13.06.2019
"Verbote waren noch nie eine Lösung...und je mehr man eingeschränkt wird um so mehr sucht man nach anderen Wegen."

Also was das Rauchverbot bei der Arbeit, in Behörden und im öffentlichen Verkehr betrifft, da war das Verbot eine Lösung und zwar DIE Lösung und zwar auch die einzige Lösung. Was habe ich bei der Arbeit (und im öffentlichen Verkehr) nach Rücksichtnahme gelechzt und auf Verständnis gehofft z.B. mit kleinem Kind in Behörden ... nichts. Da wurde auch einem Zweijährigen ungeniert der Rauch ins Gesicht geblasen.


"Getrennte Bereiche im Lokal haben ja auch sehr lange gehalten"

"Was das Personal angeht, ist die Bedienung durch Leute, die selbst Raucher sind, wahrscheinlich auch möglich."

Das glaube ich nicht, dass das immer so einfach ist. Wenn man auf der einen Seite argumentiert, dass viele Kneipen schließen mussten aufgrund des Rauchverbots, muss man auf der anderen Seite auch an viele kleine Restaurants denken, die einen kleinen Biergarten hinten raus haben und dann nicht zwei komplette Bedienungsbesetzungen (incl. der Garantie für Urlaubs- und Krankheitsvertretungen) stellen können, die dann ja auch erstmal Raucher/Nichtraucher sein müssen und auch (so) bleiben müssen.

Deshalb finde ich auch, Sturmklaue, dass es selbst, wenn früher Raucher/Nichtraucher Bereiche für die Gäste funktioniert haben sollten (mein Erleben war anders), dann gab es da immer noch die Bedienungen (u.a. Personal). Vor dem Rauchverbot wurde dann ja immer (wie ich finde zynisch) argumentiert mit "Augen auf bei der Berufswahl" oder dann soll sie halt was anderes machen u.ä., aber nicht jeder kann sich seinen Job so einfach aussuchen.

Meinem Empfinden nach, ist aber im Freien, auch im Biergarten, doch die "Verflüchtigung" recht schnell und gut oder täuscht das? Wie gesagt, ich bin sehr selten in Biergärten oder ähnlichem, aber stelle mir vor, dass der Rauch da ähnlich schnell verzieht wie im Park?! Oder ist das nicht vergleichbar, weil im Biergarten einfach viel mehr rauchen?
13.06.2019
Die Frage ist ja auch, wer will in diesen ganzen Örtlichkeiten, die Einhaltung eines etwaigen Rauchverbots dauerhaft kontrollieren und durchsetzen?

Ich denke, das sind ziemlich ungelegte Eier. Das so ein generelles Rauchverbot wirklich kommt, wage ich zu bezweifeln. Viele Kneipen halten sich schon heute nicht mehr dran.
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
13.06.2019
Rauchverbot in Parks, Cafes und Biergärten .
Ich nehme jetzt mal Hamburg...Weltstadt und Multi Kulti.
Die Landungsbrücken
Die Reeperbahn
Der Elbstrand
Der Jungfernstieg mit den ganzen Treppen und Blick auf die Alter
Hafengeburtstag
Die Wallanlagen mit den Lichtspielfesten
Der Hamburger Dom
Der Schlagermove
und und und....
Wir haben so viele Plätze und Veranstaltungen ...fallen die dann auch unter die Rauch Verbot Zone??
Hamburg und der Tourismus davon leben wir!

Ich rauche nicht..nie getan.Komme aber aus einer Kettenraucherfamilie.
Es gibt nicht ein Foto wo meine Mutter nicht die Kippe in der Hand und mein mein Vater nicht die Zigarre im Mund hatte.
Ob ich als Baby auf den Arm oder bei meiner Hochzeit neben meinen Vater stehe ...Rauchen gehörte zu meiner Familie wie das Essen!
Sollte das Rauchverbot bei uns im Hamburg umgesetzt werden...und vielleicht auf den genannten Plätzen kann man Hamburg auch zu machen.

Es gefällt mir in Lokalen zu sitzen wo ich kein Qualm ertragen muss...
Allerdings mache ich aber auch Bohei darum die Raucher zu diffamieren .
Vielleicht ist meine Denke auch anders...als Nie Raucherin!
Vielleicht blicke ich aber auch etwas in die Zukunft...und sehe da nichts Gutes kommen.

Ich warte auf den Tag wo ich im Lokal angeprangert weil ich ein Rindersteak esse.
Ich warte auf die Worte ...Wie können Sie nur?

Das wird nämlich die nächste Option sein...!

Verbote waren noch nie eine Lösung...und je mehr man eingeschränkt wird um so mehr sucht man nach anderen Wegen.
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
13.06.2019
Für mich gehört eine Zigarette nach einem guten Essen in einem Restaurant einfach dazu. Nicht nur weil das für mich gemütlich ist oder die Wohlfühlgrenze hebt, es gehört für mich einfach zu dem Erlebnis dazu. Ich habe kein Problem damit, wenn ich IN einem Lokal bin nach draussen zu gehen um eine zu qualmen, da das nunmal ein geschlossener Bereich ist, wo der Rauch nicht einfach schnell abzieht. Jedoch draussen in einem Biergarten sehe ich das komplett anders, da ist man einfach an der frischen Luft. Wenn sich da einer stört würde ich ihm eiskalt entgegnen, das die Nichtraucher so lange für ihre Rauchfreie Zone gekämpft haben im Lokal - das man das doch dann auch bitte nutzen sollte. Getrennte Bereiche im Lokal haben ja auch sehr lange gehalten @Kaffee-Pause - daher tut es mir Leid, wenn ich sage, das ich diese Idee zwar vom Grundsatz nicht schlecht finde - aber es nie so umgesetzt wird, weil es dann wieder heißt .. warum nicht ganz weg wen es schon eingeschränkt wird. Außerdem kann man selbst bei getrennten Bereichen nicht beeinflussen, in welche Richtung der Wind weht. Selbst wenn ich mich dann als Raucher vielleicht auf die Straße auf den Bürgersteig stellen würde könnte ja auch noch jemand vorbei kommen und sagen ... entschuldigung ich möchte diese seite des Bürgersteigs nutzen .. aber ich will nicht an ihnen vorbei gehen, da ich sonst passivrauchen ausgesetzt bin. Man sollte anfangen mal die Kirche im Dorf zu lassen. Wenn wir jedes fitzelchen ansprechen würden was einen stört, würde es mich nicht wundern wenn sich irgendwann jemand neben mich setzt, der mein Übergewicht so ekelerregend beim Essen findet, sein Shirt hebt, sich den Bauch reibt und immer Om nom nom nom nom sagt. Ist jetzt vielleicht etwas überspitzt, aber ich denke es ist klar was ich sagen will
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
13.06.2019
Okay, IsterMix, dann fasse ich zusammen, vielleicht auch als Denkanstoss zur eigenen Wahrnehmung


- Ich bin Nichtraucherin
- ich reagiere körperlich sehr empfindlich auf Rauch in Räumen - unmittelbar: Atemnot, Spasmen in den Bronchien Langfristig: oft wochenlange Bronchitis => auch Folge von viel Passivrauchens als Kind
- meine Grossmutter (Nichtraucherin) ist an Lungenkrebs gestorben
- bei meiner Mutter (seit 46 Jahren Nichtraucherin) wurde vor wenigen Jahren Lungenkrebs diagnostiziert (Gott sei dank rechtzeitig gefunden)
- ich nehme mein Leben lang schon Rücksicht auf Raucher (zum Teil unfreiwillig) - Raucher haben auf mich oft keine Rücksicht genommen.


Kaffee-Pause => kein glühender Fan der brennenden Zigarette


- Rauchverbot innerhalb geschlossener Räume => finde ich sehr gut, habe mich damals auch sehr dafür engagiert.
- selbstverständlich sollte z.B. auf Kinderspielplätzen generell ein Rauchverbot gelten ( das tut es aber auch meist jetzt schon) - gut

- auch in Biergärten wäre mindestens eine Trennung der Bereich sinnvoll, ein Verbot fände ich in diesem Grenzfall auch verständlich

Aber:

- Mir geht es nicht um das rigide Durchsetzen eines Prinzips, sondern um eine machbare Lösung für alle. Dazu finde ich Kompromisse auf beiden Seiten nötig.


- Rauchen ist auch eine Sucht
- Eine Sucht wird man nicht so leicht los
- Stigmatisierungen, Beschämung, Ausgrenzung, Verbannung verstärken Süchte und bewirken erfahrungsgemäß keine Verhaltensänderung
- Wenn man Kindern den Anblick einer Sucht auf der Strasse nicht zumuten kann, muss es konsequenterweise dann auch ein generelles und striktes Alkoholverbot in der Öffentlichkeit geben
- Gernelle Verbote haben aber in der Vergangenheit zu MEHR Konsum und mehr Toten (z.B. beim Alkohol) geführt - nicht zu weniger.


- Will man Kinder real vor Passivrauchen schützen, ist es nicht sinnvoll Erwachsenen Rauchen nur noch in den eigenen vier Räumen zu erlauben. Real schützt sie eine Erlaubnis unter freiem Himmel rauchen zu dürfen mehr

=> Ja, natürlich wäre ein generelles Verbot in der Theorie nicht schlecht - wir leben aber nicht in der Theorie sondern sind alle reale, fehlerbehaftete Menschen und haben zudem global gesehen sehr viel grössere und bedrohlichere Baustellen, die ich persönlich vorranig finde, bevor wir anfangen Einzelpersonen wegen ihres Verhaltens aus der Gesellschaft auszuschliessen. Das ist meiner Meinung nach der falsche Weg.


Volle Breitseite dageben finde ich nicht bei mir gegeben. Inhaltlich sage ich z.B. in den meisten Punkten nichts anderes als Dagmar, die nicht persönlich diffamiert und für ihre Meinung angegriffen, sondern angehört wird.



Wirklich unsachliche Argumente in diesem Thread finde ich zu Hauf, die stammen aber nicht von mir:

Nur mal zwei Beispiele:

- So ein Verbot ist "blödsinnig"

- wenn eine Nichtraucherin mal ein Näschen davon abkriegen sollte, so what!

DAS ist volle Breitseite und erbittert, versendet sich aber in der Aufregung um die ätzende Kaffeepause. ;-)
@Kaffee-Pause gestern um 13.11 h:
Bei Biergärten wäre ich für getrennte Bereiche - durch das ständige kommen und gehen von Gästen wird eine Beeinträchtigung beim Essen einfach nicht immer auszuschliessen sein.

Damit müsste doch eigentlich jeder einverstanden sein, das ist sicherlich ohne Probleme umzusetzen. Was das Personal angeht, ist die Bedienung durch Leute, die selbst Raucher sind, wahrscheinlich auch möglich.
Ich würde mir eine friedliche, praktikable Lösung wünschen. Für mich persönlich ist eine komplette Nichtraucherlösung, wenn sie denn kommt, auch irgendwie überlebbar - es passt mir zwar nicht (s. meine früheren Posts), aber ich sehe das als positiv für meine Gesundheit an. Mehrere Stunden im Zug ohne Zigaretten fallen mir schließlich auch relativ leicht...
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
13.06.2019
@Kaffee-Pause ich habe mir den Anfang dieser Diskussion nochmal angeschaut, nachdem ich das hier gelesen habe

“Ich bin z.B. in vielen Punkten prinzipiell gar nicht sooo weit weg von Deiner Meinung, habe aber den Eindruck, Du nimmst das gar nicht wahr. Ob das für eine fruchtbare Diskussion so sinnvoll ist, weiß ich nicht. “

Da habe ich mich dann schon gefragt, ob ich irgendwas verpasst habe. Nämlich den Punkt, wann Du von einer erbitterten Gegnerin zu einer Verbündeten mit ähnlicher Meinung wurdest. Sorry, aber mit Deiner Art zuerst mal die volle Breitseite dagegen zu argumentieren, um dann auf die andere Seite zu wechseln, komme ich nicht immer mit. Ich habe auch den Eindruck, dass ich damit hier nicht alleine stehe.

Nur mal so als Denkanstoss.
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
12.06.2019
Auf Wunsch des Erstellers verschiedene Beiträge gelöscht.
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
12.06.2019
"Rudi Heute, 17:48
Was ihr für blühende Phantasien habt, tztztz, aber das kenne ich ja schon, Minty kommt dann pünktlich noch auf den Plan, wer fehlt noch?
Wo beleidigt man denn? Hmm? Ich les nix davon. Erstmal muß nämlich eine direkte Ansprache sein. Du oder ähnlich."


Meinen Post kannst du ja nicht gemeint haben, Rudi, denn ich sprach dich ja überhaupt nicht persönlich an. Ich hab doch nur völlig allgemein, ohne direkte Ansprache bemerkt:
93 Heute, 17:21
Das Recht auf freie Meinungsäußerung ist ja nicht gleichbedeutend mit dem Recht auf Beleidigung.





IsterMix (und Knusperkopp), ich bin wirklich ein strikter Nichtraucher und auch ich habe übrigens rauchende Familienmitglieder und Freunde an Lungenkrebs/Krebs verloren. Zudem kenne ich auch Menschen, die sich sehr quälten mit dem Aufhören, ich habe dafür also sehr viel Verständnis (hatte dazu bereits etwas geschrieben). In meinem Falle ist es außerdem so, dass Rauchen bei mir Migräne auslöst, ich bin also sehr bedacht darauf, keinen Rauch abzubekommen und ich bin extrem dankbar für die heutigen Regelungen, insbesondere bei der Arbeit, in Behörden und dem öffentlichen Verkehr, hier kann ich mich ja nicht einmal entziehen, wenn ich mich sozial zurückziehe.
Nur, es gibt schon Bereiche, in denen das Rauchen für Raucher möglich sein sollte. Außerdem schrieb ich es schon: Rauchen nur noch in den eigenen vier Wänden ist dann wieder nachteilig für direkte Nachbarn, Mitbewohner, die nicht selbst entscheiden/ausziehen können (Kinder, auch Haustiere) und ggf. auch einen Nachmieter, so einfach geht kalter Rauch nämlich nicht weg. Da finde ich tatsächlich das Rauchen im Freien das kleinere Übel und DANN (aber auch nur dann) vergleichbar mit einer Belästigung wie ekligen Parfümschwaden. Allerdings gestehe ich, dass ich kein Biergartengänger bin, ich will nicht 100% ig ausschließen, dass es da mehr als eine Belästigung ist, gleiches trifft für Grillwiesen u.ä. zu, da bin ich nicht. Aber, wenn ich auf einer Parkbank sitze, an Raucherzonen vorbei gehe oder auch in der Nähe warten muss o.ä., dann empfinde ich die Belästigung zwar spürbar, aber erträglich. Ich weiß, das ist allein kein Argument, aber Belästigungen in einem gewissen Rahmen, muss man im sozialen Leben aushalten.
Ich möchte das gerne nochmal wiederholen, mit den rücksichtslosen Rauchern würde ich dir früher, VOR den umfangreichen Gesetzen absolut recht geben, zu 100%, aber heute kann man das so generell wirklich nicht mehr sagen. Natürlich, es gibt nach wie vor rücksichtslose Raucher, aber ich empfinde (und denke das liegt an der Gesetzgebung) schon eine Sensibilisierung, ein Umdenken, Mitdenken der Raucher. Das liegt übrigens nicht daran, dass ich jedem gleich auf die Nase binden würde, dass ich vom Rauchen Migräne bekomme, sondern da ist schon voher eine Sensibilität da.


"Verstehe ich - die Frage ist halt ob man dann umgekehrt den anderen Diskussionsteilnehmern wirklich vorwerfen kann getriggert und nicht objektiv zu sein."

Umgekehrt muss man sagen, dass ich die Argumentation der Raucher hier auch nicht gerade als objektiv empfinde. So sehr, dass ich geneigt bin meine Ansicht pro Verbot hin zu ändern. So unsympathisch/zynisch wie hier z.T. über Raucher geschrieben wurde, schaffen das umgekehrt auch nicht wenige gleichsam über Kinder, Familien, Nichtraucher, das Nichtrauchen usw. zu schreiben.
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
12.06.2019
ja ich bin von dem Thema getriggert

Verstehe ich - die Frage ist halt ob man dann umgekehrt den anderen Diskussionsteilnehmern wirklich vorwerfen kann getriggert und nicht objektiv zu sein. Ich bin z.B. in vielen Punkten prinzipiell gar nicht sooo weit weg von Deiner Meinung, habe aber den Eindruck, Du nimmst das gar nicht wahr. Ob das für eine fruchtbare Diskussion so sinnvoll ist, weiß ich nicht.



Übrigens kannst Du von mir aus sehr gern die Beiträge oben löschen, wobei der eigentliche Auslöser - mein Beitrag - voll zum Thema war (Rauchen in Biergärten)
Vergiss im Zuge dessen aber nicht die Angriffe von Sparkle, KatrinLa, sowie Deine KP-Paragraphenparade & auch DINs halbverdaute Fiskebøller zu entfernen.
Das ist genau die Art von neokapitalistischer Schweinerei, die man heutzutage überall findet, nicht nur bei Philip (Doc) Morris. Auch im Bereich Lebensmittel im Allgemeinen müsste man erstaunt bis bestürzt sein, wenn man wüsste, woraus die Nahrung heutzutage wirklich hergestellt wird. Und dass damit auch die Desinformationskampagnen von Raucherlobbyisten befeuert werden. "Menschen sterben nicht nur am Rauchen!" Ja natürlich nicht. Bei dem ganzen Dreck, den sie uns in die Nahrung tun, ist es natürlich schwierig auszumachen, welches Gift genau die Todesursache war. Aber was die Todesursache der Menschheit sein wird, weiß ich ganz genau. Die Gier nach dem schnöden Mammon. Das wird auf dem Grabstein unserer sogenannten "Zivilisation" stehen. Wobei "Zivilisation" irreführend ist, impliziert doch der Begriff, dass die Zivilgesellschaft die Macht hätte. Haha.
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
12.06.2019
Ich habe echt kurz überlegt, die Posts von KP und Rudi zu löschen, da sie arg am Thema vorbei gehen.

@KP, ja ich bin von dem Thema getriggert, mein Bruder, der wahrscheinlich 50 mal versucht hat aufzuhören, starb mit 49! Zwar nicht an Lungenkrebs, aber an Krebs. Genau wie mein Vater und meine Mutter. Zwei Onkels und je eine Oma und ein Opa.

Ich selbst bin seit mehr als 13 Jahren rauchfrei, aber wohl noch lange nicht aus dem Schneider. Wenn man mit 13 anfängt, fügt man seinem Körper wohl eher mehr Schäden zu als wenn man mit einem “fertigen“ Organismus die Sch... anfängt.

Nachdem ich von der Sucht weg war, habe ich mich intensiv mit dem Thema beschäftigt. Interessant was die Tabakindustrie so für schmutzige Tricks drauf hat(te). Wusstet Ihr, dass bis Ende der Fünfziger gezielt Jugendliche angesprochen wurden? Erst als das verpönt war, haben sie angefangen sich auf Frauen zu konzentrieren. Seit den Achtzigern wissen die übrigens, dass Passivrauchen gefährlich ist. Aber jahrelange und millionenschwere Desinformationskampagnen haben verhindert, dass das an die Öffentlichkeit kommt. Der von mir in einem früheren Post kolportierte Ausspruch “kriegst du sie früh, hast du sie für immer“ ist übrigens auch original von einem Tabakmanager.

Philip Morris wusste seit den Sechzigern dass Nikotin süchtig macht, daher haben sie ja auch extra Tabaksorten gezüchtet, die mehr Nikotin enthalten, das ging dem Management aber nicht schnell genug, also hat man dem Gemisch zusätzliches Nikotin beigefügt, damit die Konsumenten stärker abhängig werden.

Aber ist ja alles völlig harmlos, Tabakrauch enthält ja nur etwa 400 giftige Substanzen. Damit kann man niemanden schädigen.
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
12.06.2019
🎵 🎶 Oh no no no no no
Negative vibrations
Oh no no no no no
Negative negative
🎵 🎶
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
12.06.2019
Gleich geh ich kotzen....
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
12.06.2019
Beleidigung - wo denn?


Da fällt mir nur Tic Tac Toe ein..


"Mr. Wichtig" ging mir auch direkt durch den Kopf. Soviel Selbstironie hätte ich Rudi gar nicht zugetraut. 😅😘
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
12.06.2019
"Das Recht auf freie Meinungsäußerung ist ja nicht gleichbedeutend mit dem Recht auf Beleidigung."

This! Ich hab keine Worte dafür, wie sehr mich diese verschissene Doppelmoral ankotzt. Aber wenn es gegen Kaffee-Pause geht, trifft es ja die Richtige, ne...
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
12.06.2019
Das Recht auf freie Meinungsäußerung ist ja nicht gleichbedeutend mit dem Recht auf Beleidigung.
Erstellt von einem Mann oder einer Frau
12.06.2019
Ihr Lieben, für das Kaffee-Pausen Bashing sind Eure privaten WhatsApp Gruppen da 😊 oder bei Bedarf ein eigener Thread: "Wer hasst Kaffee-Pause und warum ? - nicht dass es hinterher wieder heißt die böse Kaffee-Pause zerschiesst hier die Threads. 😉 *hust*