Sind wir nicht mehr fähig, Probleme in der Beziehung zu beseitigen ohne dem K.O?

in „Rundum Leben“

Zu diesem Thema gibt es 79 Antworten

„Bad Nauheim“ (Pseudonym)

@ Bricriu

Ne, ne Bricriu ;-) Soooo einfach kommst du mir nicht davon! Wer solche Thesen hier im Forum aufstellt, der sollte da auch noch etwas mehr zu sagen können!

„Buxtehude“ (Pseudonym)

Ich kann mir vorstellen, dass es bei Bricriu so eine Art Wunschdenken ist, aber ansonsten kann ich das nicht nachvollziehen, wo und wie eine körperliche und seelische Abhängigkeit bei DEN FRAUEN existiert. Allenfalls kommt so was vereinzelt vor in Form von Hörigkeit.

@Engelszauber:
Eine Beziehung beruht hauptsächlich auf Respekt und Verantwortung. Nicht primär auf einer imaginären "Liebe".

Ich beobachte es im Projekt, hier, auf der Arbeit: Es gibt kaum Kollegen, die Verantwortung übernehmen wollen. Aber alle hätten gerne mehr Geld. Ja, es ist so widerwärtig menschlich!.. :-)

Wahrlich, wahrlich sage ich Dir: Wenn schon so eine einfache Verantwortung dem Menschen zu schwer erscheint, wie erdrückend kolossal sollte eine Verantwortung in der Beziehung ihm vorkommen?

„Buxtehude“ (Pseudonym)

hihihi :-)))) interessante Kuriositäten kommen zum Vorschein wenn die Lohnarbeit mit der Liebe oder einer Beziehung verglichen wird

„Bad Nauheim“ (Pseudonym)

@ Bricriu

Ich überlege ob du das wirklich ernst meinst was du hier schreibst, oder ob du nur abwartest wie die Frauen hier im Forum drauf reagieren, damit du deinen Spaß hast.

„Buxtehude“ (Pseudonym)

Vielleicht ist Mr. Bricriu ja ein heimlicher Mr. Grey und versucht auf diesem Wege die entsprechende Frau zu finden..... denk ;-)

„Neusäß“ (Pseudonym)

Naja.....Frauen machen sich oft "emotional" abhängig. ...haben nicht immer den Mut sich "unbeliebt" zu machen.
Sich sorgen kümmern, Verständnis haben, zurückstecken, notfalls als Erste einlenken und bloß nicht als tough, stark, ggf dominant, sogar als "egoistisch" usw dastehen zu wollen. Und eben auch noch den Anspruch von 150 % am liebsten....die Perfektionsfalle. Bei Frauen immer noch gerne im emotionalen Beziehungsbereich beliebt, schmunzel.
Die Herren schon mal gerne im Job ;-))

Zumal die "weiche" weibliche Seite ja nicht automatisch die "harte" unabhängige ausschließt.
Jeder hat beide Seiten.....oft ist halt nur die Frage, welche man sich gestattet "öffentlich" auszuleben. Bzw , ob man den allgemeinen Vorstellungen gerecht werden will, oder sich "gestattet" anders zu sein /in Teilbereichen zu leben. Oder sich bewußt für etwas entscheidet.
Ist bei Männern ja nicht anderes.
Da sind einfach immer noch extrem viele "Klischees" im Kopf, auf bei den Seiten der Geschlechter.

Wenn man seinen Lieblingsmenschen gefunden hat, ist man sicherlich immer gewillt, daß es "schön" bleibt und sich gut anfühlt. Nur ist es halt sehr schwierig mit der Kommunikation und den"Botschaften" die man sendet und die beim Gegenüber ankommen.
Da tappen wir doch immer wieder gerne in sehr alte Muster und Prägungen. Bei dem was ich sage und bei dem, was mein Gegenüber versteht, da können Welten zwischen liegen.
Sieht man doch hier schon.

Mir haben immer "starke" Frauenvorbilder " mental den Weg geleitet. Mein "Alt 68iger"Mutter und deren Freundinen waren und sind mir da oft ein positives Leitbild für ein selbstbestimmtes Leben als Frau.....mit z.T sehr langjährigen Beziehungen und verschiedenen Beziehungsmodellen. Oder eben auch mutigen Entscheidungen im Leben, die sicherlich nicht bequem waren. Incl. schweren Schicksalsschlägen.


Ach ja... und wir können ja Gott sei Dank frei wählen bei der Partnerwahl.

@Bri Ne...
Ich wünsche dir viel Glück bei der Suche nach der geeigneten Partnerin , die deinem Geschlechter Rollenverständnis entspricht.
Sehr optimistisch bin ich da gerade aber nicht ;-))
Aber was weiß denn ich .

„Meckenheim“ (Pseudonym)

@Bricriu Nemthenga
"Eine Beziehung beruht hauptsächlich auf Respekt und Verantwortung. Nicht primär auf einer imaginären "Liebe"."

Leitest Du daraus die Abhängigkeit der Frau ab?
Meine Erfahrung ist: Nicht alle Frauen sind schwach und nicht alle Männer sind stark.

„Buxtehude“ (Pseudonym)

@Bricriu Nemthenga
Waaaaaaas ??? wir sind von gleichem Blut ? Ohweija mal den Teufel nicht an die Wand.
Aber ich denke, dass meine Mutter mit 8 Kindern genug hinter sich hatte und da will ich mir ja nicht in den dunkelsten Träumen ausdenken mit dir Blutsverwand zu sein. :-))))
Nichts für ungut aber die Angriffsfläche bietest du dir ganz allein.
sei ein Mann und halte durch :-))))

„Geilenkirchen“ (Pseudonym)

Vielleicht solltet ihr Euch einfach mal des Herren Profil ansehen (wenn ihr dort nicht auf Igno seid ;-)
Dann braucht man nicht mehr weiter zu diskutieren.

Kuscheltiger, sauber abgegrenzt, da würde ich mich auch nicht Bro nennen lassen.

„Meckenheim“ (Pseudonym)

sooo! und nun machen wir alle mal die Valentins-Kuschel-Allehabensichganzdolllieb-Übung...
Wir Frauen sind nämlich alle harmoniesüchtig! SMILE!

„Geilenkirchen“ (Pseudonym)

Bricriu, das war ein Insider. Sollte nicht an dich persönlich gehen.

Ich kann mit diesen Statements nichts anfangen. "Eine Beziehung ist..." oder "imaginäre Liebe"... Und wer sagt, dass jemand in einer "richtigen" (klingt so) Beziehung "Opfer" bringen muss? Verantwortung übernehmen, ja klar - aber dann ist z. B. die übernommene Pflege meines Liebsten kein "Opfer". Treue und Kompromissfähigkeit sind auch keine Opfer.
Im übrigen stimme ich F.v.L. in sämtlichen Ausführungen zu.

„Buxtehude“ (Pseudonym)

Man mag es ja nicht für Möglich halten aber dennoch sehe ich einen Unterschied zwischen Opfer bringen und Verantwortung, ebenso sehe ich einen Unterschied zwischen liebevoller Zuneigung und seelischer und körperlicher Abhängigkeit.
Um so besser ist es wohl, dass heute hier zu Lande eine freie Partnerwahl besteht, die Vergewaltigung in der Ehe strafbar und keine Frau fürchten muss geächtet zu werden weil sie sich scheiden lässt.

„Buxtehude“ (Pseudonym)

@ѼIch bin ein ApfelѼ
Da hast du völlig recht.
Und das auch nicht nur bei islamisch geprägten Mitmenschen, sondern auch in deutsch christlichen oder katholischen Haushalten, von der häuslichen Gewalt mal ganz abgesehen.
Die vielen Frauenhäuser in der BRD gibt es sicher nicht nur aus Zufall.

Thema war, glaub ich, ob wir Probleme in einer Beziehung lösen können ohne sie (gleich) zu beenden...

Ich hab auch schon in anderen Diskussionen gelesen wie schnell manche einen Schlußstrich ziehen (oder es zumindest schreiben ;-)

Erstaunt mich ein bisschen, aber das ist wohl die aktuelle Entwicklung. Internet- und Handykommunikation tragen bestimmt dazu bei, weil sie es einfacher machen. Letztlich liegt es aber an der eigenen Einstellung. Menschen haben nun mal drei Instinkte einprogrammiert:
kämpfen - erstarren - fliehen.
Das hat uns hunderttausende von Jahren das Leben vor bösen Säbelzahntiegern gerettet ;-) und ein paar hundert Jahre Pseudozivilisation ändern daran nix. Zusätzlich werden die Instinkte durch Erfahrung verstärkt. Wenn ich also fliehe (oder zu diesem Thema, Beziehung beende ohne zu kämpfen) und sich dadurch für mich kaum negative Konsequenzen entwickeln, oder vielleicht sogar ein Vorteil, dann behalte ich diese Verhaltenswseise bei.

Genauso kann sich die gegenteilige Entwicklung einstellen. Wenn ich gekämpft habe und dafür belohnt wurde, dann steigt die Chance dass ich beim nächsten Mal auch wieder kämpfe, selbst wenn eigentlich der Fluchtreflex dominieren würde.

„Neuss“ (Pseudonym)

Um Probleme zu lösen muss man irgendwie die gleiche Sprach sprechen, sonst Funktioniert das nicht. Bei zwei Menschen die sich nicht verlieren wollen wird es sicherlich leichter sein.

Warum muss man da auf biegen und brechen zusammen bleiben wenn man nicht verstanden wird ? Eine ganz andere Sichtweise hat, für das Leben ? Ich denke das ist ziemlich Unproduktiv und bringt niemanden weiter !

Egal in welcher Beziehung form auch immer !