Warum ist es heute so verdammt schwer einen Menschen für ein gemeinsames Leben zu finden?

in „Rundum Leben“

Zu diesem Thema gibt es 85 Antworten

Ich gebe zu, ich möchte mich NIE wieder so stark nach dem Tages-Rhythmus meines Partners richten müssen wie früher: Jedes vor oder nach ihm aufstehen wurde zum Drama.

Wäre schon ein großer Fan von "jeder hat sein Zimmer" - dann kann jeder sein Ding machen, idealerweise macht nutzt man das halt nicht immer. 😉

Also ich bin da auch eher bei Kurvenfan...ONS gehen garnicht...guter Sex entsteht aus dem Vertrauen und der Vertrautheit... Natürlich geht erstmal eine Wochenendbeziehung aber wenn man eine Zukunft plant und mit dem Menschen sein Leben teilen will ist doch ein gemeinsames Heim..eine Zuhause essentiell...wie man dann dort sein Zusammenleben gestaltet ist jedem Paar selber überlassen. Da finde ich getrennte Schlafzimmer garnicht so schlimm wenn es beide möchten...

Ich glaube es liegt auch daran, daß jeder eine persönliche Vorstellung hat von:
"Wie sollte meine Beziehung sein" vs" was erwarten alle von Beziehung, wie sie laufen sollten...."

Ich konnte mir nie vorstellen in einer Beziehung ganz klassisch zu leben. Wohnzimmer und Schlafzimmer mit Doppelbett...usw
Ich wollte immer ein eigenes Zimmer haben. Einen Rückzugsort, meine Ruhe, meine Musik, mein ganz persönlicher Einrichtungsstil. Ich habe immer mit Menschen gearbeitet und hatte nach Feierabend oft ein Bedürfnis nach "nicht reden müssen" .

Somit habe ich in jungen Jahren gerne in WGs gewohnt, auch mit Partnern.
Jeder seine eigene Wohnunge und / oder Fernbeziehungen fand ich nicht schlecht. Ich habe 35 Jahre im Schichtdienst gearbeitet. Wenn ich ausschlafen konnte, wollte ich nicht von einem Wecker vom Partner geweckt werden....
Jetzt lebe ich nun schon seit 10 Jahren eine Fernbeziehung und wohne in einer Art WG mit einer Frau....
Seit letzter Woche sind mein Partner und ich sogar verheiratet.😍😉 Und wir werden weiterhin in 2 Wohnung 163km entfernt voneinander wohnen ( Die ersten 2 Jahren waren es sogar 300km und ich mußte jedes 2.WE arbeiten). Mein Mann muß noch mindestens 5 Jahre in Wiesbaden arbeiten, kein ständiger HO Job mgl. Er hat in der Woche einen völlig anderen Lebensrhythmus als ich... Er ist ne Lerche, ich ne Eule😀
Ich werde garantiert nicht in seine Gegend ziehen, zumal er da auch nur wegen dem Job wohnt. Unser Freundeskreis ist mehr in meiner Region... Er hat hier studiert....

Für viele wäre es als Gedanke allein schon ein No go für eine Beziehung.
Natürlich fehlt mir ab und zu die körperliche Nähe in der Woche.
Aber emotional sind wir uns sehr nah. Trotz Entfernung. Wir tel 2x am Tag und schicken uns mehrfach tgl WA.
Die WE und Urlaub verbringen wir zusammen.
Natürlich ist das nicht jedermanns/ jederfraus Sache, so zu leben. Aber es ist trotzdem eine Möglichkeit.


Liebe kann man in verschieden Formen leben. Und manchmal kommt es halt anders, als man denkt. Und es bewährt sich trotzdem 😉

Wenn man sich vorher schon geistig zu eng festzurrt und beengt, werden einem ggf einige Möglichkeiten genommen.

Das wichtigste ist doch, daß der Mensch richtig gut zu einem paßt.
(Ok. Zu Aufziehen gemeinsamer Kinder nun nicht so optimal. Aber z.B. Piloten und Kapitäne habe ja auch Kinder 😉)

Manchmal sollte man einfach mal mutig sein und sich trauen, auch unkonventionell zu denken bzw etwas versuchen.

@Minty @herzenssucher Wer legt fest was "rechtsextrem" ist? Prinzipiell arbeitet ausnahmslos keine Partei für die "kleinen Leute" Selbst die Linke nicht, die in ihrer Entrückheit die Arbeiter mehrheitlich ohnehin verloren hat. Bald machens halt 4 Jahre andere. Ob die liefern können oder nicht wird sich zeigen. Und nein es kommt kein 3. Reich zurück. Geschichte, auch das Negative, Verbrechen dürfen nicht vergessen werden. Allerdings muss irgendwann auch mal Schluß sein mit dem ewigen deutschen Schuldkult. Den jungen Russen wird wegen Stalin auch nicht ewig ein sich schuldig fühlen eingeredet, ebenso wenig den USA ob ihrer Rolle als Weltmacht für die mit Abstand meisten Kriegsverbrechen und auch nicht den Engländern, Franzosen etc. Alles mit Augenmaß und Rationalität.

@Minty *zustimmt* Menschen, die die Zukunft eines Landes auf Hass und Rassismus aufbauen wollen, sind für mich absolut kein Beziehungsmaterial.
Aber ich steh auch auf intelligente Männer mit sozialem Gewissen. Ein Waschbrettbauch kompensiert kein Brett vor dem Kopf.

Bevor jetzt wieder einige den wichtigen Teil überlesen:
"Teja: Seit letzter Woche sind mein Partner und ich sogar verheiratet.😍😉"

Jetzt auch nochmal öffentlich: Herzlichen Glückwunsch❣️❣️❣️❣️❣️
(Leute, es gibt noch Hoffnung 😄😄😄)

Was du oder andere als rechtsextrem bezeichnen war zu Zeiten Kohls oder Schmidts normale Politik der Mitte. By the way viele Menschen ob osteuropäischer oder türkischer Herkunft oder aus dem nahen Osten wählen so wie es dir nicht gefällt. Dass du mich als Menschenfeind bezeichnest, ohne mich zu kennen, nehme ich mit einem süffisanten Lächeln zur Kenntnis. Bild dich weiter ... Legst du fest wen du hier haben möchtest? 🤔😂

Wenn du nicht weißt, wie ich bei "Rechtsextremismus" auf Menschenfeind komme, dann fehlt dir die notwendige Bildung. Gewisse Wahlkreise der AFD kopieren inzwischen offen Nazi-Propaganda und proagieren einen blonden, blauäuigen "Idealmenschen". Wenn Menschen mit Migrationshintergrund diese Partei wählen, dann ist das eher sowas wie "Die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber".

Ich lehne Rassismus komplett ab: Klar gibt es unterschiedliche Kulturen und ich halte auch viel von der mitteleuropäischen um Frieden und Freiheit zu gewährleisten, aber niemand sollte ob etwas, dass er nicht beeinflussen konnte, in Angst leben müssen. Jeder Mensch sollte nach seinem Handeln beurteilt werden - nicht nach seiner Ethnie.

Außerdem siehst du doch hoffentlich selbst wohin eine hasserfüllte Politik führt: Da wird dann schön das eigene Volk in Kriegen verheizt. Sowas brauchen wir nicht wieder.

Aber das ist ein Thema für den Politikthread. (Sorry fürs Off-Topic.)

Du weißt schon, dass "linke" Politik bedeutet, dass eine Politik betrieben wird, die soziale Ungleichheit, Diskriminierung und Unterdrückung abzubaut, allen gleiche Chancen versucht einzuräumen, für kollektive Freiheit und Gerechtigkeit sorgt und gemeinschaftliche Vorsorge ermöglicht?

"Linke" Politik ist kein Schimpfwort, auch wenn versucht wird es so zu framen.
"Links" bedeutet, man macht Politik für das "Wir", für die "Gemeinschaft".

"Rechte" Politik bedeutet eine Politik, die auf Ungleichheit und das "Gesetz des Stärkeren" setzt, die Wohlhabende wohlhabender und Mächtige mächtiger macht. So ist das definiert.

Dabei wählen aktuell vor allem "enttäuschte" Menschen rechts und gerade die würden unter einem Rechtsruck leiden.

Unter linker, aber wirtschaftsfreundlicher Politik, geht es dem Großteil der Gesellschaft am besten. Unter rechter Politik profitieren die Geld- und Machteliten.

Das stimmt nicht. Auch wenn nicht alles gold ist was glänzt, wir haben sehr gute soziale Sicherungssysteme, eine gemeinschaftlich getragene Krankenversicherung, Arbeitsplatzssicherung, ein Rentensystem, kostenlose Bildung für alle: Unter einer rechten Politik würde all das nach und nach abgebaut. Weil Eliten so etwas nicht brauchen und es sie nur am Geld verdienen hindert.