Aphorismen, Kalauer, Lyrik, Weisheiten, Zitate etc.

in „Smalltalk“

Zu diesem Thema gibt es 2294 Antworten

---Ephraim Kishon (1924-2005)---
Autor, Satiriker und Journalist
Ephraim Kishons Texte voller Leichtigkeit und witziger israelischer Alltagssituationen
Ein Brückenbauer – verstarb leider schon vor 20 Jahren :/

„Und was die Scham angeht: Ich habe […] immer mehr das Gefühl bekommen, dass uns die Scham sehr oft nutzlos in die Quere kommt, weil man sich nämlich aus manchem Alleinsein nur retten kann, wenn man begreift, dass andere sich für die gleichen Dinge schämen und mit denselben Gefühlen allein sind. Und dass man dies nur überwinden kann, wenn man sich mitteilt.“

Axel Hacke (*1956), aus „Aua! Die Geschichte meines Körpers“

Wenn man euch eure alten Fehler
Nun wiederum vergessen lässt,
Dann führt ein neuer Puppenspieler
Euch zu nem neuen Schlachtefest.

Denn ihr lasst euch so leicht umgarnen,
Wenn ihr vom Kriege seid erholt.
Und darum möchte ich euch warnen,
Dass man euch nicht nochmal verkohlt.

Zum zweiten Mal seid ihr versunken
Nun in genau dem gleichen Loch.
Und macht euch wieder wer betrunken,
verlasst euch drauf, geschieht es noch.

Im Gegensatz zu andern Dichtern,
Die euch in einen Rausch versetzt,
will ich euch gern vom Rausch ernüchtern,
Fühlt euch drum bitte nicht verletzt!

Und wirkt meine Gardinenpredigt,
Seht ihr die alten Fehler ein,
dann fühle ich mich reich entschädigt
Und wird mir’s rein Vergnügen sein.


Auszug "An meine deutschen Leser" von Curt Bloch

Macht ist okay, und Dummheit ist meist harmlos.
Macht und Dummheit zusammen sind gefährlich.
Nun schau, was du im Deutschen Bundestag vorfindest.

-unbekannter Autor-
Derjenige, der die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd 🐎 😉

„Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann.“

--Mark Twain, eigentlich Samuel Longhorne Clemens (1835-1910)

US-Schriftsteller, der vor allem durch die Abenteuerbücher um Tom Sawyer und Huckleberry Finn bekannt wurde. 1891 reiste er nach Europa, wo er neun Jahre auf Vortragstournee ging, um seine Schulden abzuzahlen. Als Wohnsitz wählte er für einige Monate Berlin, das ihm so gut gefiel, dass er später seine beiden Töchter zum Studium dorthin schickte.

„Was immer das Leid der anderen lindert oder ihr Glück erhöht,
das nenne ich Tugend. Alles, was die Gesellschaft im allgemeinen
oder irgendeines ihrer Individuen verletzt, gilt für mich als Laster.“

--Robert Burns (1759-1796)--
Schottischer Schriftsteller u. Poet