Wieso sind Diskussionen so schwierig?

in „Smalltalk“

Zu diesem Thema gibt es 543 Antworten

@YNL deine Bemerkungen zu Corona finde ich abartig. Ich war damals schwer an Corona erkrankt,habe jeden Abend angst gehabt keine Luft mehr zu bekommen,war drei wochen völlig isoliert,dazu die Panikmache vom gesundheitsamt. Also danke,ich hatte da meinen persönlichen Albtraum zu erleiden. Also laber nicht so eine scheisse,bei sowas könnte ich echt kotzen.Die ,die Glück hatten bezweifeln,das es schlimm war. Ach echt? Fragt die,die Corona hatten und glaubt uns.

Na ja, auch da (wie beim Wetter oder dem Schutz von Minderheiten) die Empathielosigkeit und Kaltschnäuzigkeit des (noch) starken, gesunden Mannes, der das eigene Erleben zum Maß der Dinge erhebt. Wer nicht mitkommt ist eben zu schwach und hat Pech gehabt. Auch die Tatsache ignorierend, dass Gesundheit nicht nur in der eigenen Hand liegt sondern es letztlich auch Glückssache ist wie man da ins Leben startet und durchs Leben kommt.
Es zieht sich wie ein roter Faden durch.

Fast jeder hat Familie, Freunde oder Kollegen, die schwer erkrankten, oder (wie bei mir) sogar an Corona verstorben sind. Menschen mit ME/CFS als Folge von Long Covid leiden noch heute und haben sämtliche Lebensqualität verloren.
Nein das waren und sind nicht "nur" Menschen mit Vorerkrankungen, was aber ohnehin ein zynischer Hinweis ist. Erkrankte und chronisch Kranke, sowie Ältere sind nicht Menschen zweiter Klasse wo es nicht so schlimm oder gar vernachlässigbar ist, wenn sie ein hohes Risiko erleben zu sterben. Nach dem Motto: Nur die stärksten überleben.
Übrigens auch deine heißbegehrte Gruppe der dicken Frauen war eine Hochrisikogruppe, YNL.

Na ja, du schreibst vom "ach so gefährlichen Virus" der "nur" Menschen mit Vorerkrankungen betraf. Das ist schon eine Wertung, dass alles nicht so schlimm ist, solange es nicht die - ich sag mal - Jungen, 'Gesunden', 'Normalen' und 'Starken' betrifft.

Nur weil du selbst und deine Familie das grosse Glück hatten nicht schwer betroffen gewesen zu sein, lässt sich daraus auch keine Gesamtlage konstruieren.

Man vermutet weltweit 20 Millionen Tote, wieviele heute von Long Covid betroffen sind weiß man nicht mal ... selbst wenn das alles "nur" Vorerkrankte waren, sind das 20 Millionen Einzelschicksale und Menschen die jemandem fehlen.

Der biologische Mechanismus des Virus ist noch in der Erforschung, Ergebnisse, zumindest partiell, in einigen Jahren.

Also erstmal ist die Familie der Coronaviren schon seit den Sechrigerjahren des vergangenen Jahrhunderts bekannt (wie glaubst du war eine so schnelle Entwicklung eines Impfstoffes möglich?)

Zum weiteren; Was willst du damit sagen?
Stehen die Toten wieder auf, sobald der biologische Mechanismus erforscht ist?
Sicher nicht. Du willst die Toten schlicht leugnen.

@Carla-1

Ich leugne überhaupt keine Verstorben, Unterstellung wieder.
Ja Coronaviren allgemein gibt es seit den 60ern.
Tja wie konnte ein Impfstoff so schnell hergestellt werden, während die Entwicklung von Impfstoffen aus der Vergangenheit 15, 20 Jahre dauerten?
Sehr vieles passt hier nicht zusammen. Tote und Menschen die erst durch die Impfung krank wurden kehrst du unter den Teppich?

Tja wie konnte ein Impfstoff so schnell hergestellt werden

Durch jahrelange Vorarbeit und Forschung die schon bestand, YNL eben weil diese Art von Viren schon sehr lange bekannt sind.
Und durch die Bündelung der Kräfte in einer Notlage.