Hat sich Onlinedating mit der Zeit verändert?

in „Persönliches“

Zu diesem Thema gibt es 148 Antworten

@Artikel der Marke Mann: Diese Beschränkungen gibt es doch heute zum Glück nicht mehr. Jeder kann sich mit jedem unterhalten, wenn beide das wollen. Und es gibt eine unendliche Fülle an Themen, wenn man grundsätzlich interessiert ist. Gut, über Raketentechnologie oder Molekularbiologie jetzt vielleicht nicht mit jedem, aber wir reden doch hier über Dating. Da muss ich kein Atomphysiker sein oder eine Poliotikprofessorin. Ein ganz 'normales' Gespräch, dass Checklisten außen vor lässt und nur Neugier auf das Gegenüber voraussetzt.
Möglicherweise denke ich da auch zu einfach oder meine Erwartung ist zu hoch an das Gegenüber. :-)

@Weiden in der Oberpfalz
Naja aber was soll denn sonst die Basis für das Gespräch sein? Das Wetter? Es kommt ja auch immer drauf an ob und wie man dem Gegenüber ein Gespräch anbietet und wie man dann selbst im Gespräch ist.
Gerade gute Gespräche sind ja keine Einbahnstraße und da gehören immer zwei dazu, wenn man kategorisch schon alles ausschließt liegt es vielleicht nicht nur am Gegenüber. 🤷🏻‍♂️
Was sind denn so die Themen über du dich unterhalten würdest?

@Kurvenfan: Können wir kurz noch einmal gucken, worum es in diesem Thema geht: Onlinedating. Im ersten Schritt würde ich da den Menschen kennenlernen wollen. Z.B. etwas darüber erfahren, was ihn begeistert, wofür er sich interessiert und warum. Eine Verbindung zwischen Menschen entsteht aus meiner Sicht genau dadurch. Das muss nicht für jeden gelten. Aber für mich ist das so. Ich frage meine Feunde doch auch nach Dingen, die nicht zwingend mein Thema sind und ich muss auch nicht zu jedem Thema die Begeisterung teilen. Das macht es doch spannend- die Unterschiede. Im Idealfall fließt ein Gespräch dann von einem Thema zum Anderen. Das kennst Du hoffentlich.

@Weiden in der Oberpfalz
Naja beim Online-Dating hat man ja meist grobe Eckdaten in den Profilen der Nutzer schon erhalten. Es geht dabei ja mehr um die "Softskills", die das Gegenüber so mit sich bringt. Schwierig ist halt, das wurde ja auch schon diskutiert, dass viele nicht ausgefragt werden wollen. Die Optik ist für die meisten ein Tabu. Berufliche oder zu private Dinge wollen viele beim ersten Date oder Dating auch nicht teilen. Es bedarf also einem Thema, dass man als Grundlage für dieses "Kennenlernen" nutzen kann. Ich finde es daher schon wichtig ein Thema zu haben oder auch anzubieten, über das man sich unterhalten kann. Spannend kann das sicherlich sein und man muss ja auch nicht immer in allen Punkten einer Meinung sein, wenn man denn die andere Meinung seines Gegenübers auch aushalten kann. Von daher kenne ich das sehr gut und auch jetzt unterhalten wir uns ja quasi darüber, worüber man sich am besten unterhält. 😅

@Leinfelden-Echterdingen
Naja aber das jetzt in einem ersten Dialog festzustellen ist auch schwierig. Und ich persönlich finde es da auch nicht unbedingt leicht das beim Schreiben rüber zu bringen. Vor allen Dingen deswegen, weil dieses "flirty" ja von vielen ganz anders empfunden wird. Das kommt es ja auch ein wenig auch die persönlichen Trigger drauf an.
Gut wenn man die zufällig findet, dann ist man natürlich schonmal gut auf einer Wellenlänge. Ansonsten müsste man sich auch da vielleicht ein wenig zu erkennen geben.

@Kurvenfan: Mir ging es mehr um eine Leichtigkeit mit der ein Gespräch fließt, unterschiedliche Interessen und weniger das Aushalten einer anderen Meinung. Auch wenn letzteres sicherlich wichtig ist, solang damit legales, demokratisches gemeint ist.
Wenn ich Dich richtig verstehe, hast Du gern einen Fahrplan für ein Kennenlernengespräch und bist weniger jemand, der es laufen lassen kann.
Zu privat, 'Softskills' und das Optikthema ist mir zu nebulös. Ja, ich nehme an, dass niemand gern das Gefühl hat, in einem Gespräch ausgefragt zu werden. Die Optik sieht man, das erschließt sich mir nicht als Thema. Ich verstehe auch, dass man gern einschätzen können will, ob man es mit der Putzfrau oder dem Geschäftsführer zu tun hat. Dennoch gibt es aus meiner Sicht eine Fülle an Themen, über die man sich beim Kennenlernen unterhalten kann, um ein Gefühl dafür zu bekommen, finde ich das Gegenüber interessant. Bin ich neugierig, mehr zu erfahren, fühle ich mich wohl mit demjenigen und haben wir Gesprächsstoff oder fühlt es sich eher an wie ein Besuch beim Zahnarzt. Wenn es in der Phase schon hakt, passt es vermutlich einfach nicht. Das macht keinen von beiden besser oder schlechter. Man findet nur einfach in dieser Konstellation keinen Draht und dass sagt, nach einer Erfahrung, dann auch schon viel aus.

@Weiden in der Oberpfalz
"Wenn ich Dich richtig verstehe, hast Du gern einen Fahrplan für ein Kennenlernengespräch und bist weniger jemand, der es laufen lassen kann."

Das ist leider nicht korrekt. Aber man wird im Laufe des Gesprächs, auch mit vielen Anforderungen des Gegenüber konfrontiert oder leider auch erst hinterher, die eben für die Personen klar sein mögen aber dem Gegenüber unbekannt sind. Ich sage einfach nur wenn jemanden etwas stört oder jemand etwas haben möchte, dann sollte er es klar äußern. Ich für meinen Teil versuche das zu tun. Bei anderen sehe ich das oft nicht so. Das heißt ich bin eher für offene Kommunikation.


"Dennoch gibt es aus meiner Sicht eine Fülle an Themen, über die man sich beim Kennenlernen unterhalten kann, ..."

Dann nenn doch einfach mal ein, zwei Beispiele? Ich wäre einfach nur gespannt zu wissen, was du darunter verstehst?