"Menschen ... sind wirklich armselig."

in „Rundum Leben“

Zu diesem Thema gibt es zehn Antworten

"Menschen, die sich über Besitz definieren, weil sie ansonsten nicht viel zu bieten haben, sind wirklich armselig."

Moin from Satrup, the Headquarter of Angeln.

Was sollen solche Menschen denn bieten, damit sie auf den Verfasser keinen armseligen Eindruck mehr machen?

Wie weit ist da der Verfasser eine wertgebende Instanz?

Wäre es nicht besser und weniger selbstgerecht, wenn der Satz
"Wer sich ausschließlich selbst nur über seine Besitztümer definiert und ansonsten auch keine anderen Werte, Interessen und Themen kennt, wäre nichts für mich."
lauten würde?

Ich höre schon das nachgebende Ächzen der #-Taste, in die sich energisch und wütend ein gelmodelierter Fingernagel bohrt, weil der Bohrer bedauert, dass es jetzt seit gut 100 Jahren nicht mehr das Delikt der Majestätsbeleidigung gibt.
Stimmt, da nutze ich die Gunst der späten Geburt aus. Was jedoch eigentlich nicht mein Thema ist.
"Mein" Thema ist u.a.: "Warum fällt es immer schwerer zu gönnen?" oder mal gelassen zu sagen: "Mir doch egal. Dafür kann ich Mikado."

Besitz war, ist und wird (wahrscheinlich) für alle Zeiten ein Teil der persönlichen Visitenkarte sein. In der Partnerschaftsanbahnung der Herbstzeitblüten wahrscheinlich sogar in Großbuchstaben, Fettdruck und kursiv....

Wenn jemand etwas mehr davon erzählt, muss das nicht für jeden gleich brennend interessant sein. Warum jedoch gleich davon auszugehen ist, das sonst nicht mehr geboten wird und dass das im Grunde dann auch schon armselig ist...?
Da würde ich dann sagen: Ganz schön plakativ eindimensional und scheinheilig.... ;)

M

Vor allem stelle ich immer wieder fest, das Sätze wie
"Menschen, die sich über Besitz definieren, weil sie ansonsten nicht viel zu bieten haben, sind wirklich armselig."
von solchen geäußert werden, die den Unterschied zwischen Eigentum i.S.d. 903 BGB und Besitz nicht kennen.

Man besitzt nämlich auch Immaterielles wie zum Beispiel Eloquenz, Attraktivität, Charme, Talent, Fähigkeiten usw., durch die eine Person erst als diese Person definiert ist.

Wer also Menschen ablehnt, die sich über Besitz definieren, lehnt im Ergebnis alles ab was einen Menschen definiert, da ja auch der Besitz von Eigenschaften abgelehnt wird und sollte sich am besten für beide Seiten nur noch mit Steinen beschäftigen.

Die Alternative dazu wäre, sich mit sich selbst zu beschäftigen, aber genau dass vermeiden solche Menschen ja wie der Teufel das Weihwasser, schließlich ist es viel einfacher andere Menschen zu werten und zu verurteilen anstelle sich mal mit sich selbst auseinanderzusetzen.

Edit:

Gönnen können.....
ja, nach Anblick dieses Videos habe ich meine Gefühle analysiert und stellte fest, es waren Bewunderung, Erstaunen und Hingabe zu der künstlerisch grandiosen Darbietung und des Umgangs mit Daumen-Plektrum und Westerngitarre und Akzeptanz der Tatsache dass ich selbst niemals an diese Grandiosität und Virtuosität herankomme:



Schade eigentlich dass verbitterte, hass- und neidzerfressene Menschen solche Dinge überhaupt nicht wertschätzen können sondern nur sich das Maul zerreißen und miesmachen können.

"Besitz war, ist und wird (wahrscheinlich) für alle Zeiten ein Teil der persönlichen Visitenkarte sein. In der Partnerschaftsanbahnung der Herbstzeitblüten wahrscheinlich sogar in Großbuchstaben, Fettdruck und kursiv.... "

Status zu präsentieren ist purer Egoismus, der oft speziell von denen praktiziert wird, die ihr Vermögen gar nicht selbst erarbeitet, sondern ererbt haben und/oder es in erster Generation erarbeitet haben, aus der Armut heraus und daher jetzt das Bedürfnis haben es groß zur Schau zu stellen.

Alter (Geld-)Adel weiß z.B., dass das öffentliche Zurschaustellen von Wohlstand vor allem Neid und Gier auslöst. Wenn das Gefühle sind, die man im Gegenüber gerne auslöst, bzw. die das eigene Selbstwertgefühl heben, kann man das machen. Man muß aber dann auch nicht damit rechnen sonderlich beliebt zu sein.

Ansonsten galt/gilt eigentlich "Noblesse oblige", d.h. Status verpflichtet, die eigenen Möglichkeiten sinnvoll zu nutzen.

Vor allem:

Was bedeutet es eigentlich Eigentum zu haben?

Nichts!

Ich bin sowohl Eigentümer als auch Besitzer eines Daumenplektrums, aber das heißt nicht dass ich auch damit umgehen kann (schon gar nicht so wie in obigem Video....)

Etwas zwar zu haben aber es nicht richtig einsetzen können kennen andere Männer vielleicht von ihrem Penis um mal jetzt ein nicht ganz so ungewöhnliches Beispiel wie ein Daumenplektrum wie in meinem Fall zu nennen.

Moin Frau So69.

Ja, das ist bei Ihrem Freund ein Trauma, was filmisch in Minions & Monster aufgearbeitet wurde.
In der Therapie wird daran gearbeitet, so etwas auch mal als Ich-Nachricht zu senden, aber das ist eben nicht einfach.

Ich habe das in aller Härte erfahren müssen, als ich in unserem Männerstuhlkreis Pink Flamingo sagen sollte, dass Frauen Freunde sind und keine Laune der Natur, um mir das Leben schwer zu machen… Ich kann Ihnen sagen…kein echtes Vergnügen…

M

@Mayen-Koblenz

Der Vollständigkeit halber möchte ich aber erwähnen, dass ein Daumenplektrum mit dem man umgehen kann wie ein Huhn beim Geige spielen als Lockmittel ebenfalls absolut ungeeignet ist.

@Groß-Umstadt und @Rheinberg

Dazu kann ich nichts sagen, ich bin meist nur mit Frauengruppen unterwegs, da sind die Themen komplett andere.

Falsch, meine Begleiterinnen sind nicht grobknochig und mit mäßigem Euteransatz wie die Ansbach-Triesdorfer.

Lt. Wikipedia verlor übrigens das Angler Sattelschwein bereits im Verlauf der 1950er Jahre kontinuierlich an Bedeutung als Schweine mit höherem Fleischanteil und geringerer Fettauflage den Markt bestimmten.

Und jetzt nicht gleich wieder rumheulen, weil du mal wieder deine eigenen Verhaltensweisen gespiegelt kriegst, da du hier Frauen mit Kühen gleichstellst.
Die Geschichte des Angler Sattelschweins ist nämlich überraschend interessant in dem Zusammenhang.